Ausgleichstaxe

Die Ausgleichstaxe wird jährlich vom Bundessozialamt vorgeschrieben.

Die Ausgleichstaxe selbst und ihre Höhe sind immer wieder Gegenstand politischer Diskussionen. Während Vertreter von Behindertenverbänden die Ausgleichstaxe für viel zu gering halten, sind die Wirtschaftsvertreter oft der gegenteiligen Ansicht.

Die eingezahlten Ausgleichstaxen fließen nicht in das Staatsbudget, sondern speisen einen eigenen Fonds, den sog. Ausgleichstaxenfonds. Aus diesem Fonds werden ausschließlich Aufwendungen zur Förderung der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung getätigt. Es ist ein Faktum, dass ein Großteil der Förderungen wieder der Wirtschaft zu Gute kommt (z.B. in Form von Lohnkostenzuschüssen).

Ab 1.1.2014 beträgt die Ausgleichstaxe für:

  • jeden einzelnen begünstigten behinderten Menschen, der zu beschäftigen wäre 244 Euro pro Monat;
  • ArbeitgeberInnen die 100 oder mehr ArbeitnehmerInnen beschäftigen, haben monatlich 342 Euro zu entrichten;
  • für ArbeitgeberInnen mit 400 oder mehr ArbeitnehmerInnenn beträgt die Ausgleichstaxe 2014 monatlich 364 Euro.

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