Diskriminierungsschutz in der Arbeitswelt

Übersetzung in Österreichische Gebärdensprache

Der Diskriminierungsschutz ist in Österreich in der Bundesverfassung verankert. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Österreichische Behörden (Bund, Länder, Gemeinden) sind gemäß Artikel 7 des Bundesverfassungsgesetztes dazu verpflichtet, die Gleichbehandlung von behinderten und nichtbehinderten Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens zu gewährleisten.  Für behinderte ArbeitnehmerInnen sind die Bestimmungen über das Diskriminierungsverbot des Behinderteneinstellungsgesetzes (BEinstG) anzuwenden.

Grundsätzlich gilt: Das Verbot einer Diskriminierung in der Arbeitswelt verpflichtet ArbeitgeberInnen geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um Menschen mit Behinderungen Zugang zur Beschäftigung, die Ausübung ihres Berufes, den beruflichen Aufstieg und die Teilnahme an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu ermöglichen.

Als Rechtsinstrument besteht die Möglichkeit einer Klage auf Schadenersatz in Form einer Einzelklage oder als Verbandsklage der "Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation". Vor einer gerichtlichen Einbringung muss jedoch ein Schlichtungsverfahren beim Sozialministeriumservice (vormals Bundessozialamt) durchgeführt werden. Im Rahmen der Schlichtung kann auch eine Mediation durch unabhängige MediatorenInnen unentgeltlich in Anspruch genommen werden.

Wir informieren zu den Schwerpunkten:

Wir haben uns bemüht, alle wichtigen Informationen für ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen aktuell, übersichtlich und leicht verständlich darzustellen, um Missverständnisse aufzuklären, Wissen zu vermitteln und eine Art Orientierungt in der verwirrenden Vielfalt von Bestimmungen und Zuständigkeiten zu geben.