Best Practice Beispiel
Büroangestellte/r
Herr H. G. (geb. 1977) ist seit 2001 bei der Kärntner Firma Zerz angestellt. Aufgrund einer Krebserkrankung erhielt Herr H. G. mit Unterstützung von pro mente Kärnten eine berufliche Umschulung.
Arbeitsplatzbeschreibung
Der/die MitabeiterIn auf Vollzeitbasis ist für die Organisation des Büros, den Telefondienst und den Schriftverkehr verantwortlich.
Firma
Das Kärntner Unternehmen Sonnenschutztechnik Zerz bietet Sonnenschutzsysteme jeder Art an.
Umsetzung
Der 1977 geborene Mitarbeiter, Herr H. G., ist gelernter Berufskraftfahrer und orientierte sich nach einer Krebserkrankung, verbunden mit einer psychosozialen Beeinträchtigung, beruflich um. Die Pensionsversicherung der Angestellten finanzierte Herrn H. G. zu 100 Prozent die einjährige Büroschulung von pro mente Kärnten.
Ein zweimonatiges Praktikum während der Weiterbildung bei Sonnenschutz Zerz führte nach der erfolgreichen Absolvierung der Büroschulung zu einem festen Dienstverhältnis. Die pro mente betreute Herrn H. G. in der Bewerbungsphase und begleitete ihn während der ersten Zeit im Betrieb mit professioneller Beratung.
Rahmenbedingungen
Dem Arbeitgeber zufolge überzeugte der neue Mitarbeiter durch seine fachlichen Qualifikationen sowie durch seine persönlichen Stärken. Der Arbeitgeber ist sehr zufrieden mit dem neuen Mitarbeiter, der inzwischen durch die berufliche und psychische Stabilisierung völlig gesund ist.
Zeithorizont
Zwischen 1998 und 2000 erkrankte Herr H. G. an Krebs und musste sich einer einjährigen Chemotherapie unterziehen, die eine psychosoziale Beeinträchtigung hervorrief.
Von Oktober 2000 bis September 2001 besuchte er die Büroschulung in dessen Rahmen er von Juli bis September 2001 ein zweimonatiges Praktikum bei Zerz Sonnenschutztechnik absolvierte.
Seit Oktober 2001 ist Herr H. G. in einem festen Dienstverhältnis beschäftigt. Nach Absolvierung der Buchhalterprüfung übernimmt Herr G. auch einen Teil der Buchhaltung. Auch Personalverrechnungskurse wurden in weiterer Folge besucht. Auch 2008 steht Herr H.G. nach wie vor in einem festen Dienstverhältnis.
Entwicklungspotential
Der Arbeitgeber ist sehr zufrieden mit seinem Mitarbeiter. Die psychische Erkrankung ist nicht mehr vorhanden und Herr H. G. hat sich sehr gut im Betrieb eingefügt. Er ist mittlerweile zur rechten Hand des Chefs geworden.
