Best Practice Beispiel
Gartencenterkauffrau
Frau H. Z. (geb.1985) wurde nach zwei Praktika bei bauMax-Märkten vom Markt in Bruck an der Mur angestellt. Aufgrund einer Lernschwäche der Mitarbeiterin erhielt das Unternehmen finanzielle Unterstützung durch das AMS. Heute arbeitet die Gartencenterkauffrau weitgehend selbstständig und wird im Rahmen eines internen Mentoring-Programmes von eigenen KollegInnen gecoacht.
Arbeitsplatzbeschreibung
Im Gartencenter des bauMax Marktes ist Frau H. Z. neben der Verkaufstätigkeit auch mit der Betreuung der Blumen und Pflanzen vor allem im Freigelände beschäftigt. Sie ist in vollem Stundenausmaß unbefristet angestellt.
Firma
bauMax AG ist ein international tätiges Unternehmen in der Bau- und Heimwerkerbranche. Beim bauMax Konzern arbeiten insgesamt 10.000 MitarbeiterInnen in neun Ländern. In der Filiale Bruck an der Mur sind 49 MitarbeiterInnen in den Verkaufsbereichen Bauen, Wohnen, Garten und Werkzeug beschäftigt.
Planung und Umsetzung
Frau H. Z. wurde 1985 mit einer Lernschwäche geboren. Nach einem mehrwöchigen Praktikum im Bereich Garten wurde gemeinsam mit dem Marktleiter und der Arbeitsassistentin eine Anstellung als Verkäuferin angestrebt. 2004 wurde sie als Handelsarbeiterin am Standort Bruck an der Mur aufgenommen, seit 2006 ist sie Handelsangestellte. Frau H. Z. ist unbefristet beschäftigt. Sie nimmt an allen für sie relevanten Schulungen, wie Produktschulungen oder Verkaufstrainings, teil.
Unterstützung
Seitens des AMS wurde eine so genannte Eingliederungsbeihilfe gewährt. Während des Einarbeitungsprozesses erhielt die Mitarbeiterin Unterstützung durch eine Berufsförderungsassistentin. Im Team ist Frau Z. gut integriert und arbeitet nun weitgehend selbstständig. Im Rahmen eines unternehmensinternen Mentoring-Programmes hat Frau Z. eine Ansprechpartnerin unter ihren KollegInnen, die ihr bei Fragen zur Seite steht.
Entwicklungspotential
Der Marktleiter berichtet: „Wir haben in den letzten Jahren sehr viele positive Erfahrungen gesammelt. Es ist für alle Mitarbeiter ein Vorteil den Umgang miteinander zu lernen.“
Das Mentoringprogramm funktioniert laut Angaben der Geschäftsführung „recht gut“.
