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Best Practice Beispiel

Geschäftsführer

Herr Mag. K. I. (geb. 1959) ist als Geschäftsführer der PremiQaMed Management GmbH tätig. Seine Sehbehinderung machte eine Ausstattung des Arbeitsplatzes mit speziellen Lesegeräten, Vergrößerungs- sowie Sprachausgabeprogrammen erforderlich, die durch das Bundessozialamt gefördert wurden. Für Herrn Mag. I. ist Behinderung kein Hemmschuh, sondern eine Frage, wie damit umgegangen wird.

Arbeitsplatzbeschreibung

Als Geschäftsführer ist Mag. I. ressortverantwortlich für die Bereiche Medizin und Pflege, Personal, Recht, Marketing, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Medizintechnik.

Firma

Die PremiQaMed Management GmbH leitet Privatkliniken in Österreich mit insgesamt mehr als 900 MitarbeiterInnen. Das Unternehmen steht zu 75 Prozent im Eigentum der Uniqa Personenversicherungs AG und zu 25 Prozent im Eigentum der Merkur Versicherungs AG.

Planung und Umsetzung

Aufgrund seiner Sehbehinderung kann Herr Mag. K. I. (geb. 1959) ausschließlich Hell- und Dunkelkontraste wahrnehmen. In seiner Tätigkeit ist er auf die Benutzung spezieller Lesegeräte, Vergrößerungs- sowie Sprachausgabeprogramme angewiesen. Das Unternehmen beauftragte einen spezialisierten Elektrobetrieb mit dem Kostenvoranschlag für eine neue Arbeitsplatzausstattung und sandte diesen zur Bewilligung der Förderungsmittel an das Bundessozialamt.

Durch seinen autonomen Tätigkeitsbereich benötigt der Geschäftsführer nur selten Hilfestellungen.

Unterstützung

Dank der fachlichen Unterstützung Herrn Mag. I's erfolgte die Genehmigung des Antrages durch das Bundessozialamt sehr rasch. Die beauftragte Elektrofirma führte die Installation sowie die Anbindung an das hausinterne EDV-System durch und schulte Herrn Mag. K. I. im Umgang mit den neuen Geräten. Das Bundessozialamt sowie die Pensionsversicherungsanstalt verrechneten direkt mit der liefernden Elektrofirma.

Entwicklungspotential

Eine Mitarbeiterin schätzt ihren Chef als „ambitionierten Vorgesetzten, der stets seine Grenzen sucht und sich durch seine Sehbehinderung nicht einschränken lässt.“ Herr I. selbst fühlt sich an seinem Arbeitsplatz sehr wohl.

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