Best Practice Beispiel
Lagerverkauf
Herr A.M. (geb. 1987) ist im Ausmaß von 40 Wochenstunden in der ROTH Handel & Bauhandwerkerservice GmbH im Lagerverkauf unbefristet beschäftigt. Aufgrund unfallsbedingter Konzentrationsschwierigkeiten wurde Herr A.M. von einem Mitarbeiter eingeschult und dadurch entstandene Mehrkosten durch Förderungen ausgeglichen. Der Arbeitgeber zeigt sich mit der Arbeit von Herrn A.M. sehr zufrieden.
Arbeitsplatzbeschreibung
Zum Aufgabenfeld von Herrn A.M. zählen Material buchen, bestellen und Retour-schreiben. Bisher verrichtete diese Arbeiten ein Arbeitskollege von Herrn A.M.
Firma
Die ROTH Handel & Bauhandwerkerservice GmbH wurde ist ein steirisches Privatunternehmen. Durch innovative Dienstleistungen (Dienstleistungsbetrieb für Handel und Gewerbe) und Waren höchster Qualität sollen die Wohnideen der Kunden erfüllt werden.
Umsetzung
Es gab eine Einschulung durch einen Mitarbeiter. Die Dauer betrug ca. 3 Monate. Die Lagertätigkeiten wurden in dieser Anfangsphase mit dem Mitarbeiter, der Herrn A.M. einschulte „durch-besprochen“ und Herr A.M. „arbeitete mit ihm mit“. Als weitere (Ein)schulung gab Herr A.M. Materialkunde und Lagerwirtschaft an.
Rahmenbedingungen
Durch seinen schweren Unfall ist seine Merkfähigkeit bei Stresssituation beeinträchtig. Da im Lager ein geregelter Ablauf seiner Tätigkeiten stattfindet ist diese Tätigkeit eine gute Alternative zu seinem gelernten Beruf. Beim Ansuchen für Förderungen hat Chance B geholfen. Das Bundessozialamt (Land Steiermark) hat einen Lohnkostenzuschuss bewilligt (Stand 2008).
Zeithorizont
Herr A.M. hat einen unbefristete Anstellung (Stand 2008). Er ist mit einem Stundenumfang von 40 Wochenstunden bei ROTH Handel & Bauhandwerkerservice GmbH beschäftigt.
Entwicklungspotential
Herr A.M. hat durch anfängliche Einschulungsprobleme den Arbeitsablauf im Lager sehr gut erlernt. Die Entwicklungen der letzen Monate sind sehr positiv. Mittlerweile führt Herr A.M. den Warenfluss und Wareneingang selbstständig und alleine durch (Stand 2008).
