Best Practice Beispiel
Maschinenschlosser
Herr D. B. (geb. 1975) ist als Facharbeiter bei VA TECH ELIN Transformatoren GmbH & Co. tätig. Aufgrund einer Stoffwechselerkrankung ist Herr B. beeinträchtigt und die Wochenarbeitszeit wurde an das Leistungsvermögen von Herrn B. angepasst. Durch seine überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft während der Lehrzeit war es für die Firma selbstverständlich Herrn B. als Facharbeiter zu übernehmen.
Arbeitsplatzbeschreibung
Der Facharbeiter D. B. ist im Transformatorenbau mit dem Zusammensetzen des Transformatorenkernes für Groß- und Mitteltransformatoren beschäftigt.
Firma
VA TECH ELIN Transformatoren GmbH & Co. ist ein Unternehmen der Siemensgruppe. Der Betrieb erzeugt Verteiltransformatoren, Groß- und Mitteltranformatoren. Er ist der Hauptlieferant bei Großtransformatoren für Nordamerika (ca. 75 Prozent des Auftragsvolumens) und beliefert weiters den Fernen Osten, Südafrika, Australien und natürlich den europäischen Raum.
Weltweit ist das Unternehmen zweitgrößter Trafohersteller.
Planung und Umsetzung
D. B. wurde 1975 geboren und leidet an einer Stoffwechselerkrankung. Herr B. begann 1991 in der Firma mit der Lehre. Er ist als begünstigter behinderter Mitarbeiter im Unternehmen registriert.
Die Integration gestaltete sich bei Herrn B. recht einfach, da er im Betrieb schon die Lehre zum Maschinenschlosser absolviert hatte.
Unterstützung
Ein Lohnkostenzuschuss wurde vom Bundessozialamt genehmigt berichtete die Behindertenvertrauensperson: „Wir haben ein individuelles Modell entwickelt, damit Herr B. nicht Lohn einbußen muss. Das Bundessozialamt fördert einen Lohnkostenzuschuss und der Mitarbeiter erhält eine monatliche Prämie im selben Ausmaß.“
Entwicklungspotential
Der Mitarbeiter D. B. kann sich intern (Schulungen, Workshops) oder auch extern weiterbilden, sodass der Weg bis zum Abteilungsmeister auch trotz Behinderung offen ist.
Der Abteilungsleiter beschreibt B. als erfahrenen und äußerst gewissenhaften Mitarbeiter.
