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Best Practice Beispiel

Netzwerk- und Systemspezialist

Der gelernte Elektroinstallateur Herr R. T. (geb. 1980) ist bei der Georg Fischer GmbH  & Co unbefristet beschäftigt. Aufgrund unfallsbedingter Verletzungen wurde Herr T. zum System- und Netzwerkadministrator umgeschult. Nach der Umschulung erleichterten das AMS und das Land Steiermark den Firmeneinstieg mit einer finanziellen Integrationsbeihilfe.

Arbeitsplatzbeschreibung

Der System- und Netzwerkadministrator betreut den Server, Workstations und Netzwerke, Industriecomputer und die Telefonanlage am Werksgelände. Außerdem bildet Herr T. mittlerweile die Schnittstelle zwischen den AutomatisierungstechnikerInnen der Produktion einerseits und der IT-Abteilung andererseits.

Firma

Das steirische Werk des internationalen Konzerns Georg Fischer GmbH & Co fertigt Teile aus Aluminium und Magnesium für die Automobilindustrie. Weltweit sind rund 12.000 MitarbeiterInnen im Konzern beschäftigt.

Planung und Umsetzung

R. T. (geb. 1980) ist gelernter Elektroinstallateur. Durch einen Verkehrsunfall, dessen Folgen ein Schädel-Hirn-Trauma und zahlreiche Knochenbrüche waren, konnte T. keine anstrengenden körperlichen Tätigkeiten mehr ausüben. Aufgrund der körperlichen Beeinträchtigung entschied er sich für eine Umschulung für den IT-Bereich.

Er absolvierte 2001 im Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrum (BBRZ) Steiermark/Kärnten in Kapfenberg eine auf die Bedürfnisse des Betriebs maßgeschneiderte Umschulung zum Systemadministrator und Netzwerkbetreuer. Der Abteilungsleiter erarbeitete gemeinsam mit einem Berater vom BBRZ und Herrn T. den Ausbildungsplan, der auch ein „training on the job“ umfasste. Durch diese spezielle Fortbildung gelang Herrn T. ein erfolgreicher Einstieg in den neuen Beruf.

Unterstützung

Während der Ausbildung zum Systembetreuer und Netzwerkadministrator erhielt R. T. vom AMS eine Förderung zur Deckung seiner Lebenskosten. Das Unternehmen hatte demnach in der Ausbildungszeit keine Lohnverpflichtungen zu tragen.

Nach der Umschulung erleichterten das AMS und das Land Steiermark den Firmeneinstieg mit einer Förderungen der Lohnkosten (Integrationsbeihilfe).

Entwicklungspotential

Mittlerweile hat sich Herr T. speziell in Richtung Automatisierungstechnik fortgebildet. Dadurch hat er eine Schlüsselposition am Unternehmensstandort eingenommen, denn als einziger Mitarbeiter stellt er nun die Schnittstelle her zwischen den AutomatisierungstechnikerInnen in der Produktion einerseits und der IT-Abteilung andererseits.

Der junge Mann hat einen Job gefunden, in dem durch ideale Rahmenbedingungen die Behinderung in den Hintergrund gerückt ist. Das Unternehmen möchte in keinem Fall auf den engagierten Mitarbeiter verzichten.

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