Best Practice Beispiel
Rehabilitationsberater
Herr L. M. (geb. 1966), arbeitet als Rehabilitationsberater im bayerischen Bergasana Orthopädie- und Gesundheitszentrum. Herr L.M. benötigt einen Rollstuhl. Aufgrund der Barrierefreiheit des Gesundheitszentrums und der behindertengerechten Adaption des Dienstautos kann Hr. seine Dienstaufgaben zur vollsten Zufriedenheit aller verrichten.
Arbeitsplatzbeschreibung
Der/die Angestellte auf Teilzeitbasis ist als KundInnenberater in der Rehabilitationstechnik sowie in der Dekubitusvorsorge und -pflege beschäftigt
Firma
Das bayerische Bergasana Orthopädie- und Gesundheitszentrum GmbH ist vor allem im Bereich der Orthopädie und der Rehabilitationstechnik tätig.
Umsetzung
Seit August 2000 arbeitet der gelernte Bankkaufmann, Herr L. M. (Jahrgang 1966, Rollstuhlfahrer), nach einer Fortbildung zum Rehabilitationsberater im Sanitätshaus. Das Arbeitsamt finanzierte die Adaption eines PKW’s für den Außendienst und beteiligte sich an den behindertengerechten Umbauarbeiten mit einem finanziellen Zuschuss. Weiters gewährte das Arbeitsamt einen Lohnkostenzuschuss von 50 Prozent für das erste halbe Jahr. Dieser verminderte sich jährlich um 10 Prozent.
Rahmenbedingungen
Das im Mai 2000 gegründete Sanitätshaus wurde von BauberaterInnen mit Kenntnissen in der barrierefreien Bauplanung für potentielle Kunden und Kundinnen barrierefrei geplant und umgesetzt. Die MitarbeiterInnen des Sanitätshauses, insbesondere auch Herr M. selbst, unterstützen den Umbau sowie die Planung der Geschäftseinrichtung mit fachlicher Beratung und begleitender Betreuung
Zeithorizont
Das Bergasana Orthopädie- und Gesundheitszentrum wurde am 1. Mai 2000 neu eröffnet. Seit August 2000 ist Herrn L. M., mit Unterbrechungen aus gesundheitlichen Gründen als Berater im Betrieb beschäftigt. Zuerst war Herr L. M. halbtags beschäftigt, seit Mai 2003 beträgt das Beschäftigungsausmaß ca. 20 Wochenstunden.
Der Dienstgeberzuschuss vom Arbeitsamt wurde von August 2000 bis August 2003 gewährt. Von August 2000 bis Februar 2001 gewährte man eine 50prozentige Lohnkostenförderung, die sich jedes Jahr um 10 Prozent verminderte und schließlich mit 6. August 2003 gänzlich eingestellt wurde.
Entwicklungspotential
Die fachliche Kompetenz von Herrn L. M. unterstützte den Arbeitgeber wesentlich bei der Neueröffnung des Sanitätshauses. „Herr L. M. ist ein sehr qualifizierter Mitarbeiter und ich bedaure es, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Stunden bei mir als Berater tätig sein kann.“
Herr L.M. nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil (2008).
