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Best Practice Beispiel

Tischlerei – Hilfskraft

Herr P.B. (geb. 1986) ist seit Mai 2008 als Hilfskraft in der Tischlerei Öfferl im Ausmaß von 40 Wochenstunden beschäftigt. Aufgrund sozial-emotionaler Beeinträchtigungen wurde Herr P.B. insbesondere in der Einarbeitungsphase von einem Mitarbeiter unterstützt. Dieser anfängliche Mehraufwand wurde dank finanzieller Hilfen ausgeglichen.

Arbeitsplatzbeschreibung

Zu den Arbeitsaufgaben von Herrn P.B. zählt die Ordnung in der Tischlerei, für die er zuständig ist, ebenso wie im Holzlager. Des Weiteren hilft Herr P.B. in der Tischlerei mit.

Firma

Die Firma Öfferl GesmbH ist eine Tischlerei. Es werden sowohl Möbel angefertigt, als auch Maßanfertigungen angeboten. Das Angebot reicht von Geschäftseinrichtungen über Wintergärten, Fenster, Türen, Balkone und Restaurationen.

Umsetzung

Herr P.B. hat eine sozial-emotionale Beeinträchtigung. Er braucht ständig eine Begleitperson. (Ein-)Schulungen für Herrn P.B. gibt es immer wieder im Betrieb durch Mitarbeiter. Er ist für 40 Stunden im Unternehmen Öfferl angestellt.

Rahmenbedingungen

Eine Hilfsmaßnahme in der Anfangsphase war eine Betreuungsperson vom eigenen Betrieb. Dank der finanziellen Unterstützung vom Sozialamt war es möglich eine Person vom Betrieb für Herrn P.B. zur Unterstützung als Betreuung teilweise abzuziehen.

Zeithorizont

Herr P.B. arbeitet im Umfang von 40 Wochenstunden in der Tischlerei Öfferl. Integrationsbeihilfe wird vom Bundessozialamt bezogen (Stand 2008).

Entwicklungspotential

Herr P.B. ist sehr lernbereit. Man muss viel mit ihm sprechen zum Beispiel auch über Lebenssituationen (diese „durch-besprechen“). Herr P.B. ist sehr auf seinen Arbeitgeber fixiert. Herr P.B. braucht Halt, Akzeptanz und eine Aufgabe. Der Arbeitgeber zeigt Herrn P.B. immer wieder die Realität im Leben und hilft ihm, auf eigenen Beinen zu stehen.