Förderungen
Unterstützung in der Praxis
ArbeitnehmerInnen mit Behinderungen können im Unternehmen oft auch ohne spezielle Unterstützung arbeiten. In manchen Fällen wird sich jedoch ergeben, dass für ein Arbeitsverhältnis Qualifizierungsmaßnahmen oder sonstige Förderungen nötig sind.
Berufliche Qualifizierung hat gerade für Menschen mit Behinderungen große Bedeutung. Daher stellt sie einen Schwerpunkt der Tätigkeit des Bundessozialamtes dar. Es gibt Föderungen für Menschen mit Behinderungen und ihre ArbeitgeberInnen.
Generell können Förderungen des AMS für Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind, gewährt werden. Die regionalen Geschäftsstellen des AMS bieten in ganz Österreich Beratung bei Förderungen für ArbeitgeberInnen und Arbeitsuchende. Da die Fördervoraussetzungen in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich sein können, wenden Sie sich an die für Sie zuständige AMS-Geschäftsstelle.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Förderungen und die AMS-Geschäftsstellen finden Sie auf der Homepage des AMS.
Am Anfang war die Idee
Im Vorfeld des Jahres 2003 entstand die Idee, ein praxisnahes und nachhaltiges Produkt für Unternehmen zu entwickeln. Die Suche nach Beispielen internetbasierter Informationsangebote zum Einsatzes behinderter Arbeitskräfte führte zu wichtigen neuen Informationen, zeigte aber auch, dass es noch kein derartiges Produkt gab.
Die ÖAR-Zeitschrift brachte einen Hinweis, wonach eine Studiein Oberösterreich neue Erkenntnisse zur Behindertenbeschäftigung enthalten soll.
Der Kontakt mit der für die Studie verantwortlichen Wissenschaftlerin an der Universität Linz, Frau Univ.-Prof. Dr. Dyk-Ploss und in der Folge mit wichtigen Entscheidungsträger, vor allem bei den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden und dem Bundessozialamt, ließ aus der Idee rasch einen Plan werden.
Der Sozialpolitische Ausschuss der Industriellenvereinigung entschied sich im September 2002 positiv für diese Initiative.
Die potentiellen PartnerInnen trafen sich erstmals im November 2002 und gaben damit das Kick-off-Signal für die Projektvorbereitungsphase.
Ohne Geld keine Musik; Geld ist aber nicht Alles
Dank der Projektentwicklungsförderung durch das Bundessozialamt und der Finanzierungszusagen der Partner und des Bundessozialamtes konnte der Projektstart im April 2003 erfolgen. Aber ohne die große Bereitschaft der Partner und aller wegen Mithilfe angesprochenen Institutionen und deren KontaktpartnerInnen, der Idee zur Verwirklichung zu verhelfen, wären der Projektplan und die Milestones nicht zu realisieren gewesen.
Die Sicherung der finanziellen Basis war nicht leicht, aber letztlich hat es geklappt. Die Arbeit konnte beginnen und die Arbeitsaufträge wurden erteilt.
In einer großen Zahl von Sitzungen des Projektteams, der PR-Gruppe und des Redaktionsteams wurde eine Dynamik entwickelt, die sicherstellte, dass der Zeitplan eingehalten werden konnte.
Die Liste all jener, die in einer beispielhaften Kooperationsbereitschaft zu dem Entstehen der Plattform beigetragen haben, einschließlich der Betriebe, die ihr Beispiel freigegeben haben, ist inzwischen gewaltig angewachsen.
Danke für das Engagement
Allen bisherigen Unterstützern und Partnern muss sehr dafür gedankt werden, dass sie sich auf diese Weise in den Dienst der gemeinsamen Projektumsetzung gestellt haben.
Wenn nach intensiver Arbeit nun die Zielgruppen das Angebot von www.arbeitundbehinderung.at nützen können, ist das nicht das Ende unseres Projektes, sondern ein wesentlicher Meilenstein. Um die Nachhaltigkeit zu sichern, ist nicht nur der Betrieb in der Zukunft zu garantieren, sondern auch die Weiterentwicklung zu einem wertvollen "Werkzeug" für betriebliche EntscheidungsträgerInnen, Betriebsräte/Betriebsrätinnen, Behindertenvertrauenspersonen und BeraterInnen zu organisieren. Wir sind auf gutem Weg dazu. Wir alle freuen uns künftig auf Ratschläge und Vorschläge vor allem aus der Praxis.
Für den Initiator ist es eine Freude, dass das Produkt nicht nur entstehen konnte, sondern auch Zukunft hat, um Arbeitgebern und Arbeitskräften mit Behinderungen den Weg zueinander in Österreich und in der EU zu erleichtern.
Dr. Wolfgang Tritremmel,
Leiter des Bereiches Arbeit und Soziales der Industriellenvereinigung

