News
Antidiskriminierungsbericht des Landes Oberösterreich präsentiert
17.08.2009
Der 2. Tätigkeitsbericht der Oö. Antidiskriminierungsstelle wurde kürzlich veröffentlicht. Darin wird ein Einblick über die durchgeführten Beratungen bezüglich einer Diskriminierung aufgrund Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung gegeben.
In dem Bericht wird festgestellt, dass der Diskriminierungsgrund Behinderung im Zeitraum zwischen April 2007 bis März 2009 am häufigsten unter den Anfragen genannt wurde. In den meisten Fällen ging es hierbei um Probleme am Arbeitsplatz, die direkt oder indirekt mit der Behinderung der betroffenen Person zu tun gehabt haben.
Neben einer allgemeinen rechtlichen Beratung hat die Antidiskriminierungsstelle gemeinsam mit den Betroffenen nach sinnvollen und nachhaltigen Interventionsmöglichkeiten gesucht.
Obwohl die Agenden der oberösterreichischen Antidiskriminierungsstelle in die Kompetenz des Landes und der Gemeinden fällt, kommt der Fördervergabe eine besondere Rolle zu. Denn bei der Fördervergabe können auch Diskriminierungen sanktioniert werden, die außerhalb der Zuständigkeit des Landes erfolgt sind.
Daher stelle die Sensibilisierung der FördergeberInnen ein besonderes Anliegen der Dienststelle für die Zukunft dar, heißt es abschließend in dem Bericht.
Download Antidiskriminierungsbericht
all news