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Europäischer Sozialfonds - Ein wichtiges Instrument der österreichischen Arbeitsmarktpolitik

25.11.2009

(OTS, Red.) Auf der, am 25. November, stattgefundenen Pressekonferenz zum Thema "Die Maßnahmen des Europäischen Sozialfonds zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise" wurde die Wichtigkeit des Europäischen Sozialfonds (ESF) als Instrument der Arbeitsmarktpolitik hervorgehoben

Neben dem Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz nahmen auch Lenia Samuel, stv. Generaldirektorin der Generaldirektion Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit der Europäischen Kommission und Petra Draxl, ESF-Abteilungsleitern im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz an der Pressekonferenz teil.

Der Europäische Sozialfonds ist ein wichtiges Instrument und integrierter Bestandteil der österreichischen Arbeitsmarktpolitik an der Schnittstelle zu Bildungs- und Sozialpolitik. Alleine im heurigen Jahr standen Österreich 57 Million Euro aus dem ESF zur Verfügung. Zwischen 2007 und 2013 sind es  524 Millionen Euro, die für den Bereich Arbeitsmarkt und Soziales bereit verwendet werden können.

Dieses Jahr wurden die finanziellen Mittel für Qualifizierungsmaßnahmen und Umschulungen verwendet, so der Sozialminister. Zukünftige Schwerpunkte bilden die Forcierung zur Jugendbeschäftigung, aber auch der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung.

Das Hauptaugenmerk der Europäischen Union liegt auf der Erhaltung der Beschäftigung und der Minderung der Auswirkungen der Krise. Ingesamt würden den Mitgliedsstaaten in der Periode 2007 bis 2013 75 Milliarden Euro aus dem ESF zur Verfügung gestellt. „Es brauche das gemeinsame Engagement aller in der EU und alle Instrumente auf nationaler und internationaler Ebene um die Auswirkungen der Krise so gering wie möglich zu halten“, appelliert Lenia Samuel.



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