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Sozialminister möchte Anstrengungen der beruflichen Integration von jungen Menschen mit Behinderungen verstärken

17.12.2009

(BMASK - Pressedienst, Red.) Oberstes Ziel sei es, Menschen mit Behinderung den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern und dafür zu sorgen, dass behinderte Menschen in Beschäftigung bleiben, verkündet Sozialminister Hundstorfer, anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung.

Mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmenpaketen und  einem schrittweise Erstzugang zum Arbeitsmarkt sollte der Berufseinstieg für benachteiligte Jugendlichen erleichtert werden. Außerdem sollten mit Formen der Lohnkostenförderung für Unternehmen Anreize geschaffen werden, um Menschen mit Behinderung als bewährte Arbeitskräfte weiter zu halten.

Besondere Maßnahmen für Jugendliche mit Behinderungen:

Der Jugendcoach steht für jugendliche Menschen mit Behinderungen bei der Arbeitssuche, der Ausbildungsplanung und beim Case Management tatkräftig zur Seite. Er ist eine zielgerichtete Maßnahme der Bundessozialämter, durch die bestehende Schnittstellen zwischen den einzelnen Maßnahmen an die Bedürfnisse des Jugendlichen angepasst werden.

Spezielle Leistungen, wie das Clearing dienen dazu, jugendlichen Menschen mit Behinderungen den bestmöglichen Übergang zwischen Schule und Beruf zu ermöglichen und die Zielgruppe an den Arbeitsmarkt heranzuführen.

Die Berufsausbildungs- und Jugendarbeitsassistenz bietet jungendlichen Betroffenen Beratung und Begleitung hinsichtlich Ausbildungen und Berufseinstieg an.

Durch die integrative Berufsausbildung werden die individuellen Bedürfnisse von benachteiligten Jugendlichen gezielt berücksichtigt. Für Jugendlichen wird somit neben der üblichen Lehre noch ein weiteres Angebot geschaffen. Die integrative Berufsausbildung wird durch geschulte Berufsausbildungsassistenten unterstützt und begleitet, sodass nicht nur ein Ausbildungserfolg sondern auch der Eintritt in den Arbeitsmarkt sichergestellt wird.

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