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Tiroler Unternehmen bietet Beratungsdienst zu Barrierefreiheit an

02.03.2010

(derStandard, Red.) Das Tiroler Unternehemen innovia zählt Barrierehreineit zu seinem Geschäftsinhalt. Zum Angebot gehört ein Beratungsservice für Veranstaltungen, beim Bauen oder dem Internet.

Barrierefreiheit im Netz

Unternehmen mit einer Homepage können bei Innovia checken lassen, ob ihr Internetauftritt auch wirklich für alle Nutzergruppen zugänglich ist.

Zur Barrierefreiheit im Web - wie auch bei anderen Informationsangeboten - gehört nicht nur, dass Menschen mit Seh- und Hörbehinderungen auf sie zugeschnittene, besondere Darstellungsformen vorfinden. Auch leicht verständliche Texte sind ein wichtiges Kriterium, etwa für Menschen mit Leseproblemen und Lernschwierigkeiten.

Barrierfreiheit in verschieden Lebensbereichen

Im Auftrag der Arbeiterkammer Tirol hat Innovia zum Beispiel Anforderungen und Verträge für die zehn gängigsten Lehrberufe in "leichte Sprache" übersetzt. Für die Wirtschaftskammer wurde das Berufsbild Koch/Köchin entsprechend aufbereitet. Für das online ausfüllbare Formular erhielt das Unternehmen vor kurzem den österreichischen Ebiz-E-Government-Preis für die Kategorie Barrierefreiheit in der IT.

Die Projektkiste des innoviateams ist prall gefüllt. Angedacht sind unter anderem praxisorientierte Kurse für Einkäufe im Internet, Telebanking oder den barrierefreien Computerführerschein ECDL, "für Menschen, die Scheu vor normalen Kursen haben", erläutert Ungar.

In Vorbereitung ist "fair informiert". In diesem Projekt soll ein neuer Standard für Lebensmittelauszeichnung etwa in Supermärkten geschaffen werden. Die Grundidee: Mittels Barcode und Lesegerät können sich Konsumenten einen Überblick über Inhaltsstoffe eines Produkts verschaffen, bei dem die Fachbegriffe leicht verständlich erklärt werden.

Zur Homepage von innovia.


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