Startseite Arbeit und Behinderung

Aktuelles

Hundstorfer plant Nationalen Aktionsplan für Menschen mit Behinderung

06.04.2010

APA, Red.) Die Erstellung des 1. Staatenberichts zur Umsetzung der  UN-Behindertenkonvention wird als Anlass genommen einen neuen Nationalen Aktionsplan zu erstellen  "Ich beabsichtige, den Prozess zur Erstellung dieses Staatenberichts zu nützen, um auch über die künftigen strategischen Ausrichtungen in der Behindertenpolitik zu sprechen. Die Ergebnisse dieser Diskussion sollen dann in die Ausformulierung eines neuen Nationalen Aktionsplans(NAP) für Menschen mit Behinderungen in Österreich, (…) münden", informiert der Sozialminister in einer Presseaussendung.

Der Aktionsplan soll die Leitlinien der österreichischen Behindertenpolitik für die nächsten zehn Jahre beinhalten (2011-2020). Er soll unter Einbindung der einzelnen Akteure der Behindertenpolitik (Ressorts, Behindertenorganisationen, Interessenvertretungen etc.) und unter Berücksichtigung der Diskussionen zum neuen geplanten EU-Aktionsplan zugunsten behinderter Menschen sowie der sich aus der UN-Behindertenrechtskonvention ergebenden Verpflichtungen erstellt werden. Der Aktionsplan soll - auf Basis des Berichtes der Bundesregierung über die Lage von Menschen mit Behinderungen in Österreich 2008 - die behindertenpolitische Strategie für die nächsten zehn Jahre festlegen.

Für den NAP Behinderung, der sämtliche Lebensbereiche umfassen soll, zeichnen sich insbesondere folgende inhaltlichen Schwerpunkte ab:
  • Beschäftigungsförderung von Menschen mit Behinderungen
  • Umfassende Sicherung der Betreuung und Pflege behinderter Menschen
  • Teilhabe behinderter Kinder und Jugendlicher im Bildungsbereich
  • Förderung von Nichtdiskriminierung und Gleichstellung (Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechtes)
  • Maßnahmen zur Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen

Weiterführende Informationen

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
www.bmask.gv.at


zur Meldungsübersicht