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Karriere ohne Barriere

27.04.2010

(Wien, Red.) - Am Donnerstag, den 22. April 2010 fand in der Wirtschaftskammer Österreich eine Diskussionsrunde unter dem Motto „Karriere ohne Barriere“ statt. Mit erfolgreichen Beispielen aus der Praxis wurde gezeigt, wie Menschen mit besonderen Bedürfnissen ihren Karriereweg.

Wie vielfältig mit Behinderung umgegangen wird, zeigte die  Diskussionsrunde, in der einerseits die Vielfältigkeit einer Beeinträchtigung erwähnt wurde und andererseits der natürliche Umgang mit Behinderung als Grundbaustein für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration gesehen wird. So stellt Dr. Wolfgang Reithofer, ehemals Wienerberger-Chef fest, dass seine Beeinträchtigung „keine Veränderung für seine Tätigkeit als Vorstandschef bedeutete“.

Besonders auf die Wirkung von Best Practice Beispielen wurde hingewiesen, welche die Integration von Menschen mit Behinderung in der Praxis verdeutlichen und so „anregend“ für uns alle wirken, ist Wirtschaftkammerpräsident Leitl überzeugt.

Außerdem zeigt der Personalleiter von Magna Steyr Horst Ruck wie in Zusammenarbeit mit dem Bundessozialamt die Integration von ArbeitnehmerInnen mit Behinderung funktionieren kann. Von insgesamt 5145 MitarbeiterInnen sind 244 begünstigt behinderte Menschen bei Magna beschäftigt. Eingangs geäußerte Befürchtungen bezüglich dem besonderen Kündigungsschutz, seien nun „kein Thema mehr“ stellt der Personalleiter fest.

Dass für Menschen mit Behinderung die Erfüllung ihres Berufswunsches ein steiniger Weg ist, zeigte auch diese Veranstaltung.  Dieser könne jedoch mit Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit von „uns allen“ überwunden können, appellierte Wirtschaftskammerpräsident Leitl.

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