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Design von Menschen mit Behinderung

14.07.2010

(derStandard-Printausgabe, lebensdesign, Red.) - Gemeinsam mit Studierenden der Fachhochschule Salzburg, der Lebenshilfe und dem Porsche Design-Studio wurde die Produktschiene lebensDESIGN initiiert. Dieses Projekt wurde bereits bei der diesjährigen „Sozialmarie“ ausgezeichnet.

Wie in der Wochenendausgabe von derStandard berichtet wird, ist jedes Produkt von lebensDESIGN ein Unikat und wird sorgfältig in Handarbeit gefertigt. An die 70 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung  oder Mehrfachbehinderung arbeiten an der Herstellung der Produkte. Nach mehr als eineinhalb Jahren Entwicklung und Produktion wurde im November letzten Jahres die erste Serie, bestehend aus 20 Objekten, präsentiert. Eine wichtige Vorgabe lautet, dass 80 Prozent der Produktionsschritte von Menschen mit Behinderungen durchgeführt werden.

Diese Zusammenarbeit will das Bild, das sich die Gesellschaft, also wir alle, zu Menschen mit Behinderungen und deren Leistungsvermögen machen, konterkarieren. Ich kaufe LebensDESIGN-Produkte nicht aus Mitleid sondern wegen der Marke, gab sich die Jury der Soziamarie in ihrer Begründung überzeugt.

Diese Art sollte auch zukünftig  Zusammenarbeit sollte fortgesetzt werden, gibt Projektkoordinatorin der Lebenshilfe Fr. Claudia Tomasini bekannt.

Zu lebensDESIGN



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