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Personalmanagement und demografischer Wandel

02.12.2010

Wien(OTS, Red.) Neue Herausforderungen für das Personalmanagement entstehen aufgrund des demographischen Wandels im 21. Jahrhundert. Diese Thematik wurde von  ExpertInnen, ManagerInnen und Personalverantwortliche in der Wiener Albertina diskutiert.

Entsprechend der Angaben von Statistik Austria steigt die Lebenserwartung kontinuierlich bis 2050 auf über 90 Jahre, "seit Ende der  1970er Jahren haben wir konstant niedrige Kinderzahlen und seit 1990 wachsen wir vor allem durch Zuwanderung", erklärte Dr. Rainer Münz, Leiter der Forschungsabteilung der Erste Group und Senior Fellow am Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut.

Als eine Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg sieht Münz die Anwendung des Modells Diversity Managements im beruflichen Alltag. Vor dem Hintergrund der steigenden erwerbstätigen Personen mit Migrationshintergrund sei der wertschätzende Umgang mit den Unterschieden der kulturellen Herkunft und Religion wesentlich, um effektive Teams und Unternehmensbindung zu erreichen. 

In der Aussendung des Berufsförderungsinstitutes (bfi), Initiator dieser Veranstaltung wurden ArbeitnehmerInnen mit Behinderung nicht berücksichtigt. Obwohl der Zusammenhang zwischen Alter und Behinderung evident ist. Je älter die Beschäftigten, desto größer steigt der Anteil der Beeinträchtigungen, heißt es im Behindertenbericht des Sozialministeriums.

Deshalb erscheint die Aktivierung dieser Gruppe im Hinblick des demografischen Wandels einen wichtigen darzustellen, dem sich Personlverantwortliche und Bildungsträger zu stellen haben.


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Vielfältige Talente und Fähigkeiten sind besondere Ressourcen. Ihre Wertschätzung und konstruktive Umsetzung sind der Schlüssel zum Erfolg in Organisationen. Diversity Management ist ein multidimensionaler Ansatz mit dem Ziel, die Vielfalt von MitarbeiterInnen wahrnehmbar zu machen und produktiv zu nutzen.



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