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Europäisches Behindertenforum trifft Kommissionspräsident Barroso – Gemeinsamer Kampf gegen negative Bilder über Behinderung

07.07.2011

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© Europäische Kommission: Von links nach rechts: José Manuel Barroso, Yannis Vardakastanis (EDF-Präsident), Rudolfo Cattani (Sekretariat des EDF), Erzsébet Földesi (Vizepräsidentin des EDF), Javier Güemes (geschäftsführender Leiter des EDF)

Brüssel (EDF, Red. ) - Der europäische Behindertendachverband (EDF) erhielt bei einem Treffen mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission Jose Manuel Barroso zahlreiche Zugeständnisse, um die Rechte der Menschen mit Behinderung in der Europäischen Union zu gewährleisten. Die Umsetzung dieser politischen Konzessionen ist nun oberste Priorität, wird Yannis Vardakastanis Präsident des Forums in der Presseaussendung zitiert.

Die VetreterInnen des EDF (Präsident und Vizepräsidentin Herr Yannis Vardakastanis und Frau Erzsebet Földesi, Leiter des Forums Javier Güemes) setzten sich mit Barrosso zu drei Schwerpunkten auseinander:

Lage der Union – Behinderung als Schwerpunkt

Neben dem Präsidenten des Europäischen Rates Van Rompuy, und Herrn Jerzy Buzek vom Europäischen Parlamentes unterstützt auch der Kommissionspräsident Schwerpunkte rund um Behinderung als wichtige Bestandteile zukünftiger Entwicklungen miteinzubeziehen. Insbesondere bei dem Treffen der Institutionen zur Lage der Europäischen Union sollte Behinderung auf die Tagesordnung kommen.

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung – zukünftige europäische Maßnahmen

Die Setzung konkreter Maßnahmen zur 2010 unterzeichneten UN-Konvention sieht Barroso als weiteren wichtigen Schritt. Hier sollte mit allen Kommissionsmitgliedern und den zuständigen Generaldirektoren zusammengearbeitet werden.

Krise und Sparmaßnahmen- Menschen mit Behinderung besonders betroffen

Als wichtigen Punkt wurden die Konsequenzen der Sparmaßnahmen aufgrund der Wirtschaftskrise in den letzten Jahren thematisiert. Die Einsparungen im Sozialbereich treffen vor allem Menschen mit Behinderung, gibt das EDF an. Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich das negative Bild über behinderte Menschen besonders deutlich und hier sollte zukünftig angekämpft werden, verkündet Barroso. So sollten in zukünftigen Initiativen der Union wie in der Leitinitiative „Europa 2020- Eine Agenda für neue Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten“ oder  „der Europäische Strategie zu Behinderung 2010-2020“ Maßnahmen gesetzt werden, welche die Rechte behinderter Menschen sichern und ausbauen.

Der Präsident des EDF Vardakastanis zeigte sich erfreut eine Reihe von politischen Zugeständnissen erhalten zu haben, betonte zugleich, dass deren Umsetzung nun eine zukünftige Herausforderung für die politischen Institutionen darstellt.

Hintergrund

Das EDF ist der europäische Behindertendachverband, der laut eigenen Angaben die Interessen von 80 Millionen EuropäerInnen mit einer Behinderung vertritt.

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