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Behindertenanwaltschaft bekommt übergangsmäßig neuen Leiter
05.09.2011
Wien (OTS/Red) – Der bisherige Behindertenanwalt Erwin Buchinger wird während seiner Karenz vom 1.September 2011 bis 31.Jänner 2012 von Dr. Hansjörg Hofer vertreten. Der 52-jährige ist Leiter der Abteilung „Integration von Menschen mit Behinderung“ im Sozialministerium. „Seine Funktion als Behindertenanwalt wird Hofer wie auch Erwin Buchinger völlig weisungsfrei ausüben - einzig geleitet von den Interessen der Menschen, die er in diesem Amt vertritt", wird Sozialminister Rudolf Hundstorfer in der Presseaussendung zitiert.
"Ich freue mich über meine Bestellung durch Sozialminister Rudolf Hundstorfer. In den kommenden fünf Monaten werde ich mich als Behindertenanwalt dafür einsetzen, dass Menschen mit Behinderung bessere Ausbildungschancen erhalten. Eine fundierte Bildung ist ein wesentlicher Schlüssel für die Integration in den Arbeitsmarkt", skizziert der neue Behindertenanwalt seine Arbeitsschwerpunkte. "Weiters ist für mich wesentlich, Barrierefreiheit umfassend zu begreifen und Akzente bei Menschen mit z.B. Lern- oder Kommunikationsbeeinträchtigungen zu setzen", erklärt Hansjörg Hofer.
Auch beim Hearing des Dachverbands der Behindertenorganisationen (ÖAR) wurde Hansjörg Hofer das volle Vertrauen und Anerkennung ausgesprochen. In seinen Agenden als Gruppenleiter und stellvertretender Sektionschef der Sektion Pflegevorsorge, Behinderten-, Versorgungs- und Sozialhilfeangelegenheiten im Sozialministerium wird Hofer vertreten.
Hintergrund
Die Behindertenanwaltschaft wurde im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes eingerichtet. Mag. Haupt ehemaliger Vizekanzler und Sozialminister (BZÖ) wurde erster Behindertenanwalt. Seine Nachfolge trat am 1. Jänner 2010 der ehemalige Sozialminister (SPÖ) Dr. Erwin Buchinger an.
Die zentralen Aufgaben der Anwaltschaft ist die Beratung und Unterstützung von Personen, die sich im Sinne des Bundes Behindertengleichstellungsgesetzes oder des Behinderteneinstellungsgesetzes diskriminiert fühlen.
