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Stadt Salzburg wird für Anstrengungen in Sache Barrierefreiheit ausgezeichnet

05.12.2011


©Europäische Kommission - EU-Justizkommissarin Viviane Reding überreicht dem Bürgermeister von Salzburg Heinz Schaden den Access City Award 2012:

Wien (OTS, Red.) - Die Europäische Union hat die Stadt Salzburg zur behindertenfreundlichsten Stadt Europas erklärt. Europas Justizkommissarin Viviane Reding überreicht dem Bürgermeister von Salzburg Heinz Schaden den Access City Award 2012. Die Kommissarin plane ein Barrierefreiheitsgesetz auf europäischer Ebene, ist der Presseaussendung zu entnehmen.

Der Preis an Salzburg wurde vergeben, weil die Stadt in  wichtigen Aspekten hervorragende Leistungen für einen unbehinderten Zugang erbracht habe, vor allem bei Neubauten, Verkehrsverbindungen sowie öffentlichen Einrichtungen und Dienstleistungen, bei Information und Kommunikation. Alle Konzepte wurden mit der Mitwirkung behinderter Menschen erstellt. Mitbewerber Salzburgs in der Endrunde waren Krakau (Polen), Marburg (Deutschland) und Santander (Spanien). Insgesamt hatten sich 113 Städte aus 23 Ländern der EU an dem Wettbewerb beteiligt.

Besonders erfreut darüber zeigte sich Friedhelm Frischenschlager, der Präsident der Europäischen Föderalistischen Bewegung (EFB), welche die österreichische Koordination dieses Wettbewerbes der Europäischen Kommission übernommen hatte.  "Entscheidend für ein selbstbestimmtes Leben ist die größtmögliche Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen. Salzburg wurde mit dem Access City Award 2012 für sein langjähriges Engagement in diesem Bereich zurecht ausgezeichnet", so Frischenschlager.

Mit dem City Access Award zeichnet die EU seit 2011 Anstrengungen von Städten mit über 50.000 Einwohnern aus, eine möglichst barrierefreie Umwelt für Behinderte schaffen. Dies, so sagte die EU-Justizkommissarin Viviane Reding bei der Preisverleihung in Brüssel, sei angesichts der Alterung der Bevölkerung eine Notwendigkeit. Sie plane ein europäisches Barrierefreiheitsgesetz und wolle es bis Ende 2012 vorlegen.

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