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Studien

Unterstützungsmaßnahmen für Personen mit intellektueller Beeinträchtigung, Fasching, Helga / Oliver Koenig, Universität Wien (2010)

Bislang gibt es in Österreich keine verlässlichen Informationen, die Aufschluss darüber geben, wie viele Personen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung („geistige Behinderung“) Zugang zu welchen Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation/Integration erhalten, welchen Unterstützungsbedarf sie in den jeweiligen Maßnahmen tatsächlich benötigen, und wie der Integrationsprozess in die Beschäftigung für diese verläuft.

Im Rahmen des vom Österreichischen Forschungsförderungsfonds (FWF) finanzierten Grundlagenforschungsprojekts „Partizipationserfahrungen in der beruflichen Biographie von Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung“ am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien war es daher das dringliche Ziel, erstmals für Österreich eine valide Datengrundlage zur Zielgruppe von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung („geistige Behinderung“) in diesem relevanten Übergangs- und Unterstützungssystem zu erheben. Dieser Datenband dokumentiert die Ergebnisse dieser Anstrengungen.

Studie: Beratungsangebot und Beratungsbedarf österreichischer Unternehmen im Bereich Barrierefreiheit, Wirtschaftsuniversität (2008)

Das Institut der Nonprofit Forschung der Wirtschaftsuniversität Wien zeigt in der Studie, dass der Beratungs- und Informationsbedarf heimischer Unternehmen zum Thema Barrierefreiheit sehr hoch ist. Zwei Drittel der befragten Unternehmen wünschen sich mehr Informationen über Barrierefreiheit.

WorkFit – Gesunder Arbeitsplatz, Zufriedenheitsanalyse; Bammer, Doris / Samhaber; Elisabeth (2007)

Die Zufriedenheitsanalyse des Pilotprojekts „WorkFit – Gesunder Arbeitsplatz“ (im Folgenden WorkFit) beschäftigte sich mit der Qualität der Betreuung durch die beteiligten Institutionen und der Wirksamkeit der angebotenen Maßnahmen aus der Perspektive der TeilnehmerInnen.

Im vorliegenden Bericht wird ein Überblick über die Zufriedenheit mit der Betreuung durch die Gebietskrankenkasse, die MitarbeiterInnen von WorkFit, die ärztlichen MitarbeiterInnen und PsychologInnen des AMZ und BBRZ sowie den durchgeführten Maßnahmen selbst, gegeben.

Studie zur Lebenssituation arbeitsmarktferner Frauen mit Behinderung in Wien,  Institut für ganzheitliche Sozialforschung und ihre Anwendung (SOFIA)  (2006)

Vom Institut für ganzheitliche Sozialforschung und ihre Anwendung (SOFIA) wurde im Rahmen des Wiener Forschungsprojektes LUZIA die berufliche Situation, das Lebensgefühl und die Wünsche und Anliegen von Frauen und Männern mit körperlichen Einschränkungen erfasst, die nicht voll berufstätig sind.

Be gender - eine Untersuchung über und mit Frauen und Männern mit Behinderungen (2004)

Die qualitative Forschungsstudie „be gender“ wurde vom Frauengesundheitszentrum im Auftrag der Landesstelle Steiermark des Bundessozialamtes von Mai bis Dezember 2004 durchgeführt.

Ihre nun präsentierten Ergebnisse zeigen, dass Frauen mit Behinderungen bei der Arbeitsplatzsuche weniger Unterstützung erhalten als Männer mit Behinderungen. Die Ungleichheit muss folglich in den Strukturen der Begleitungs- und Unterstützungseinrichtungen verankert sein. Alle im Rahmen der Studie be gender Befragten berichten von Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche.

Behindertenpolitik zwischen Beschäftigung und Versorgung- Ein internationaler Vergleich (OECD 2003)

Dieser Bericht liefert eine systematische Analyse des breiten Spektrums an Arbeitsmarktmaßnahmen und Programmen zur sozialen Sicherung für Menschen mit Behinderungen. Durch die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den ergriffenen Maßnahmen und den erzielten Ergebnissen in zwanzig OECD-Ländern sollen dem/der LeserIn die Probleme der Behindertenpolitik klarer vor Augen geführt und erfolgreiche Maßnahmen bzw. Maßnahmenpakete identifiziert werden. Der Bericht gelangt zu der Schlussfolgerung, dass sich ein viel versprechendes neues Konzept der Behindertenpolitik stärker an der Philosophie der Programme für Arbeitssuchende orientieren sollte, und zwar durch:

  • eine Betonung von Aktivierungsmaßnahmen,
  • die Förderung von auf den Einzelnen zugeschnittenen Frühinterventionen,
  • die Beseitigung von Negativanreizen zur Aufnahme einer Beschäftigung,
  • die Einführung einer Kultur der gegenseitigen Verpflichtungen,
  • die Einbeziehung der ArbeitgeberInnen.

Der Bericht zeigt auch, dass sich in der Behindertenpolitik vieler Länder bereits Elemente finden, die in einem solchen neuen Konzept eine wichtige Rolle spielen.

  • Das Buch hat 408 Seiten
  • Bestellung unter: www.euro.centre.org

Definition des Begriffs "Behinderung" in Europa - Eine vergleichende Analyse, Europäische Kommission (2002)

Die Studie im Auftrag der Europäischen Kommission wurde von der Universität Brunel durchgeführt. Sie bietet detaillierte, nach Land und Leistungen aufgeschlüsselte Informationen zu den nationalen Konzepten und Maßnahmen, die sich auf Menschen mit Behinderungen auswirken oder das Thema Behinderung betreffen, und ist somit ein hervorragendes Forschungsinstrument.