Über das Projekt
EU-Jahr als äußerer Impuls
Das EU-Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 war der Impuls für die Industriellenvereinigung, diese Homepage zu initiieren, da damals keine Best Practice-Beispiele im Internet auffindbar waren.
Gespräche mit ExpertInnen und das große Interesse waren mit ausschlaggebend, die Idee weiter zu entwickeln. Mit diesem Internetportal sollen vor allem die Information verbessert, und der Zugang zur Unterstützungen erleichtert werden. Untersuchungen bestätigen, dass ArbeitgeberInnen, die behinderte ArbeitnehmerInnen beschäftigen, deren Einsatzmöglichkeiten viel größer einschätzen als jene, die bisher noch keine Erfahrungen mit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen gemacht haben.
Ein weiteres Motiv für die Schaffung der Homepage war die prognostizierte längerfristige Entwicklung am Arbeitsmarkt und damit verbunden die notwendige Erhöhung der Erwerbsquote. Sowohl die längerfristige Arbeitskräfteentwicklung - verbunden mit zunehmenden Knappheitsproblemen - als auch der tendenziell steigende Anteil höherer Qualifikationen in der Erwerbstätigenpopulation machen es erforderlich, ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen sowie den Betriebsräten und den Beratern möglichst alle verfügbaren Ressourcen zu erschließen.
Die Einbindung von Menschen mit Behinderungen stellt sowohl die ArbeitgeberInnen und BetriebsrätInnen, als auch die Beratungseinrichtungen und die ArbeitnehmerInnen mit Behinderungen selbst vor viele Herausforderungen. Ziel dieser Best Practice-Sammlung ist, diese Probleme durch das Einbringen von Erfahrungen leichter zu bewältigen.
Partnerschaft machte es möglich
Durch die Bereitschaft aller Partner zur Mitarbeit konnte die Idee umgesetzt werden. Dafür sei auch an dieser Stelle sehr herzlich den ExpertInnen gedankt, denn die Projektarbeit ist sicher intensiver ausgefallen, als sich alle zu Projektbeginn vorgestellt hatten.
Als besonders vorteilhaft hat sich die Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozial- und Gesellschaftspolitik der Universität Linz (Frau Univ. Prof. Dr. Irene Dyk-Ploss und MitarbeiterInnen) erwiesen.
Ein besonderer Dank gilt den Unternehmen und den behinderten MitarbeiterInnen, die sich mit der Aufnahme ihres Beispieles einverstanden erklärt haben. Ohne sie gäbe es diese Website nicht!
Vision für Österreich und Europa
Dieses gemeinsame Internetportal soll in Österreich weiter verbessert und gleichzeitig der EU für ihre Mitglieder angeboten werden. Es kann anderen Mitgliedsstaaten als Grundlage dafür dienen, ebenfalls einen einfachen Best Practice- und Informationszugang zu ermöglichen.
Zweifellos werden damit nicht alle Fragen und Probleme gelöst. Aber es öffnet sich ein nachhaltiger, allgemeiner Zugang zur Information, der den Weg zu Problemlösungen wesentlich erleichtern kann. Damit ist dieses gemeinsame und in seiner Partnerschaft einzigartige Projekt weit über das EU-Jahr 2003 hinaus ein Beitrag, der für alle einen nachhaltigen Nutzen stiften kann.

