Feststellung der Behinderung (Grad der Behinderung - GdB)

Der Grad der Behinderung (GdB) dient zur Feststellung, ob ein Mensch der Schwere seiner Behinderung nach zum Personenkreis der begünstigten behinderten Personen (siehe nächstes Kapitel) zählt.

Der Grad der Behinderung bzw. die näheren Bestimmungen über die Feststellung des Grades der Behinderung werden durch die sogenannte „Einschätzungsverordnung“ geregelt. Diese wird erlassen durch den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (§ 14 Behinderteneinstellungsgesetz -BEinstG). In Form eines ärztlichen Sachverständigengutachtens wird die Funktionsbeeinträchtigung im körperlichen, geistigen, psychischen Bereich oder in der Sinneswahrnehmung beurteilt (§ 4 Einschätzverordnung). In bestimmten Fällen können auch ExpertInnen aus anderen Fachbereichen zur ganzheitlichen Beurteilung herangezogen werden. Ein solches Gutachten muss begründet sein.

Ein Antrag ist beim Sozialministeriumservice zu stellen.

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