Personenkreis

Menschen mit Behinderung werden vor Diskriminierung geschützt. Ihre Behinderung selbst kann eine nicht nur vorrübergehende körperliche, kognitive Behinderung, eine Sinnesbehinderung oder eine psychische Beeinträchtigung sein. Es muss glaubhaft sein, dass eine weniger günstige Behandlung aufgrund ihrer Behinderung erfolgt ist, als sie anderen Menschen erteilt wird.

Achtung

Ein wichtiger Unterschied ist, dass hier keine förmliche Feststellung eines Grades der Behinderung erfolgen muss. Die Zuerkennung der Begünstigteneigenschaft ist nicht erforderlich. Und die Bestimmungen gelten für alle Menschen mit einer Behinderung.  

Auch Angehörige oder Beteiligte sind im Zusammenhang mit der Geltendmachung einer Diskriminierung geschützt. Denn der Diskriminierungsschutz umfasst auch Personen, die in einem Naheverhältnis zu einem Menschen mit Behinderung stehen und wegen dessen Behinderung diskriminiert werden (= Diskriminierung durch Assoziierung) (§ 7b Absatz 5 Behinderteneinstellungsgesetz- BEinstG).

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