Best Practice Beispiel

CEO

Herr Mag. J. H. (geb. 1959) ist als CEO der PremiQaMed Group tätig. Seine Sehbehinderung machte eine Ausstattung des Arbeitsplatzes mit speziellen Lesegeräten, Vergrößerungs- sowie Sprachausgabeprogrammen erforderlich. Für Herrn Mag. H. ist Behinderung kein Hemmschuh, sondern eine Frage, wie damit umgegangen wird. Wahre Barrieren sind für ihn jene in den Köpfen der Menschen.

Arbeitsplatzbeschreibung

Herr Mag. H. ist Mitbegründer und CEO der PremiQaMed Group. Die Gruppe ist Eigentümer und Betreiber mehrerer Privatkliniken, Rehabilitationszentren sowie Ambulatorien und zählt zu den Top-500 Unternehmen in Österreich.

Firma

Die PremiQaMed Group wurde 1991 gegründet und ist heute der größte Betreiber privater, nicht gemeinnütziger Krankenanstalten in Österreich. Zum Unternehmensverbund zählen u.a. die Privatkliniken Confraternität-Josefstadt, Döbling, Graz Ragnitz und Wehrle sowie das Ambulatorium Döbling. Ab 01.01.2015 wird mit dem Zusammenschluss der Privatklinik Wehrle und der Klinik Diakonissen Salzburg Patientinnen und Patienten in Salzburg eine neue private Top-Klinik an zwei Standorten zur Verfügung stehen, wobei PremiQaMed 60% an der Betriebsgesellschaft halten wird.

Stabilität und Verlässlichkeit zeichnen das Unternehmen PremiQaMed aus, das sich seit vielen Jahren auf  Wachstumskurs befindet. Der Name steht für nachhaltig erfolgreiche, innovative und verantwortungsvolle Führung von Gesundheitseinrichtungen mit Fokus auf Top-Qualität und Spitzendienstleistung. Die PremiQaMed Group ist eines der Top-500 Unternehmen in Österreich und steht zu 100% im Eigentum der UNIQA Österreich Versicherungen AG.

Planung und Umsetzung

Aufgrund seiner Sehbehinderung kann Herr Mag. H. (geb. 1959) ausschließlich Hell- und Dunkelkontraste wahrnehmen. In seiner Tätigkeit ist er auf die Benutzung spezieller Lesegeräte, Vergrößerungs- sowie Sprachausgabeprogramme angewiesen. Das Unternehmen beauftragte einen spezialisierten Elektrobetrieb mit dem Kostenvoranschlag für eine neue Arbeitsplatzausstattung und sandte diesen zur Bewilligung der Förderungsmittel an das Bundessozialamt (jetzt Sozialministeriumservice).

Unterstützung

Die Genehmigung des Antrages durch das Bundessozialamt (jetzt Sozialministeriumservice) erfolgte sehr rasch. Die beauftragte Elektrofirma führte die Installation sowie die Anbindung an das hausinterne EDV-System durch und schulte Herrn Mag. H. im Umgang mit den neuen Geräten. Das Bundessozialamt sowie die Pensionsversicherungsanstalt verrechneten direkt mit der liefernden Elektrofirma.

Entwicklungspotential

Eine Mitarbeiterin schätzt ihren Chef als „ambitionierten Vorgesetzten, der stets seine Grenzen sucht und sich durch seine Sehbehinderung nicht einschränken lässt.“ Herr H. selbst fühlt sich an seinem Arbeitsplatz sehr wohl.

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