Best Practice Beispiel

Booking-Centre-Mitarbeiterin

Auch die Tourismusbranche bietet Möglichkeiten!

Kurze anonyme Beschreibung der MitarbeiterIn mit Behinderung

Die Mitarbeiterin ist 34 Jahre alt und seit 6 Jahren im Betrieb beschäftigt. Sie ist Rollstuhlfahrerin mit einer multiplen Beeinträchtigung.

Firmenbeschreibung

Beherbergungsunternehmen mit Familienschwerpunkt.

Arbeitsplatzbeschreibung

Büroarbeitsplatz, einfache PC Arbeiten, Unterstützung beim Marketing.

Was waren die entscheidenden Beweggründe einen Menschen mit Behinderung einzustellen?

Soziales Engagement des Betriebes, Einstellung von beeinträchtigten Menschen passt zur Unternehmensphilosophie, es kommt auch des Öfteren zu Buchungen von Gästen mit Beeinträchtigungen.

Wie gelang der Rekrutierungsprozess? Vermittlung durch AMS oder Sonstige?

Der Dienstgeber hat über die Medien erfahren, dass eine Rollstuhlfahrerin eine Stelle sucht und hat diese kontaktiert und in weiterer Folge auch die zuständigen Behörden.

Welche begünstigenden oder hinderlichen Faktoren gab es beim Arbeitsbeginn?

Kathederwechsel bei Wahrung des Intimitätsschrankens.

Wenn es Stolpersteine gab, wie wurden diese beseitigt?

Mittels persönlicher Assistenz am Arbeitsplatz, die mehrere Änderungen am Arbeitsplatz zur Folge hatte. Bei den PC-Arbeiten und bei ihren Vorgesetzten wurde sie durch Jobcoaching unterstützt. Darauf wird auch bei zukünftigen Änderungen immer wieder gerne zurückgegriffen.

Waren spezielle Ausbildungsmaßnahmen erforderlich?

Nein, Training on the job.

Wurden externe Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch genommen und wenn ja, welche?

Jobcoaching, Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz.

Was hat letztendlich dazu beigetragen, dass Herr/Frau X nach wie vor in Ihrem Unternehmen tätig ist?

Die Mitarbeiterin hat sich gut integriert und ist sehr motiviert.

Was würden Sie als Unternehmer, anderen Unternehmen an Lernerfahrungen/Empfehlungen mitgeben?

Soziale Kompetenzen bei den MitarbeiterInnen im Betrieb werden gesteigert und erweitert, ebenso die gegenseitige Wertschätzung. Durch die Bewusstseinsschaffung für die Anliegen von „Menschen mit Behinderung" entstehen andere Sichtweisen, die „sonstigen Probleme" relativieren.