Best Practice Beispiel

Büroangestellte

Frau Mag.a H. K. (geb.1975) ist seit dem Abschluss ihres Studiums der Philosophie für die Creditanstalt (derzeitiger Arbeitgeber: Bank Austria) tätig. In ihrer rund 20 jährigen Tätigkeit war sie sowohl als Kundenbetreuerin in der Bank als auch im Marketingbereich und als Projektmitarbeiterin für das Unternehmen tätig. Seit einer Gehirnblutung im Jahr 2004 sind ihr Sehvermögen und ihr Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigt. Durch die Unterstützung des Arbeitgebers, einer Arbeitsassistentin und ihrer Familie ist Frau K. weiterhin im Unternehmen integriert.

Arbeitsplatzbeschreibung

Die Aufgaben setzen sich aus Tätigkeiten für zwei Bereiche zusammen, zum einen für den Bereich des Disability Managements, also die Bank Austria Fachabteilung, die den professionellen Umgang mit behinderten MitarbeiterInnen und KundInnen steuert und zum anderen dem eingangs erwähnten Wirtschaftsverein. Die Mitarbeiterin ist dabei im Back Office Bereich tätig und übernimmt – teilweise unterstützt durch ein spezielles optisches Lesegerät -terminunabhängige Aufgaben  sowie die Bearbeitung statistischer Auswertungen.

Firma

Die Bank Austria ist eine Tochtergesellschaft der UniCredit, einer führenden europäischen Bankengruppe, und die bestkapitalisierte österreichische Großbank in Bezug auf das harte Kernkapital. Als Subholding steuert die Bank Austria von Wien aus die Tätigkeit von Tochterbanken in 18 Ländern Zentral- und Osteuropas. In Österreich betreibt sie mehr als 370 Geschäftsstellen und beschäftigt mehr als 10.000 Vollzeitarbeitskräfte (inklusive UniCredit Tochtergesellschaften) Sie ist eine klassische, breit aufgestellte Geschäftsbank und die führende österreichische Firmenkundenbank. Auch in den Geschäftsbereichen Privatkunden, Klein und Mittelbetriebe sowie im Private Banking (Betreuung besonders vermögender Kunden) ist die Bank Austria österreichweit vertreten. 

Planung und Umsetzung

Frau Mag.a H. K. ist durch ihre Beeinträchtigung auf eine Arbeitsassistenz angewiesen, welche sie auch im Alltag begleitet. Durch die Unterstützung dieser war es ihr möglich wieder im Unternehmen Fuß zu fassen. Frau K.s Beeinträchtigungen sind die Folge einer Gehirnblutung, die bereits einige Jahre zurückliegt. Es wurden dabei das Kurzzeitgedächtnis sowie das Sehvermögen beeinträchtigt. Mit Hilfe von Lesegeräten kann sie nun weiterhin Arbeiten am PC ausüben. Durch einen geregelten und strukturierten Arbeitsalltag und ihr großes persönliches Engagement gelingt es ihr, ihre Aufgaben bestens zu erfüllen.

Unterstützung

Durch die Unterstützung ihrer Familie wurde es Frau K. ermöglicht, in ihr altes Unternehmen nach der Erkrankung zurückzukehren. Auch seitens ihres Arbeitgebers war es unumstritten, dass Frau K. wieder im Unternehmen tätig sein kann und weiterhin integriert wird. Ergänzend zum Unternehmen wurde sie durch einen Lohnkostenzuschuss und eine Förderung bei der Ausstattung ihres Arbeitsplatzes seitens des Sozialministeriumservice (vormals Bundessozialamt) unterstützt.

Entwicklungspotential

Der unmittelbare Vorgesetzte der Mitarbeiterin ist äußerst zufrieden mit ihren persönlichen Fortschritten und Leistungen. Er sieht ein enormes Entwicklungspotential und beschreibt die Arbeitshaltung seiner Mitarbeiterin folgendermaßen: „Sie versprüht gute Laune und kommt mit einer Begeisterung zur Arbeit, die einfach ansteckt“.

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