Best Practice Beispiel

Friseurin

Hörbehinderung behindert nicht eine gute Friseurin.

Kurze anonyme Beschreibung der MitarbeiterIn mit Behinderung:

Trotz der Taubheit ist sie sehr „sprechfreudig". Das heißt, sie unterhält sich gerne. Legt sehr viel Wert auf ihr Äußeres- ständiger Wechsel der Frisur, Kunstnägel, betreibt Sport.

Firmenbeschreibung:

Friseur und Fußpflege

Arbeitsplatzbeschreibung:

Föhnen, schneiden, färben, blondieren, harzen, waschen, dauerwellen...

Was waren die entscheidenden Beweggründe einen Menschen mit Behinderung einzustellen?

Hat die Probephase sehr gut bestanden. Die Hörbehinderung war nebensächlich.

Wie gelang der Rekrutierungsprozess? Vermittlung durch AMS oder Sonstige?

Rein informell: Eine Kollegin informierte darüber, dass die Schwester ihrer Freundin eine Arbeitsstelle suche.

Welche begünstigenden oder hinderlichen Faktoren gab es beim Arbeitsbeginn?

Begünstigend: Sie ist eine gute Friseurin.
Hinderlich war am Anfang, den Kunden mitzuteilen, dass die neue Mitarbeiterin taub ist.

Wenn es Stolpersteine gab, wie wurden diese beseitigt?

Durch Kommunikation.

Waren spezielle Ausbildungsmaßnahmen erforderlich?

Nein, nur kurze Einschulung in der Handhabung neuer Produkte.

Wurden externe Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch genommen und wenn ja, welche?

Förderung durch das AMS.

Was hat letztendlich dazu beigetragen, dass Herr/Frau X nach wie vor in Ihrem Unternehmen tätig ist?

Dass sie eine gute Fachkraft ist.

Was würden Sie als Unternehmer, anderen Unternehmen an Lernerfahrungen/Empfehlungen mitgeben?

Trotz Behinderung gleich behandeln wie die übrigen (nicht behinderten) Mitarbeiterinnen.