Best Practice Beispiel

Hardware-Aufbereiter

In einem gemeinnütziges IT-Unternehmen machen Menschen mit Behinderung nicht mehr benötigte Hardware wieder brauchbar.

Kurze anonyme Beschreibung der MitarbeiterIn mit Behinderung:

Der MA ist als Kleinkind an Rheuma erkrankt und er ist seither körperlich stark beeinträchtigt.

Firmenbeschreibung:

Wir sind ein gemeinnütziges IT Unternehmen, welches nicht mehr benötigte IT Hardware von großen Firmen und Institutionen übernimmt, zertifiziert die Daten löscht, die Geräte testet und wieder aufbereitet um sie im Anschluss zu vermarkten.

Arbeitsplatzbeschreibung:

Der Mitarbeiter ist in der Abteilung Datenlöschung bereits für viele dort relevanten Prozesse allein verantwortlich und arbeitet im Team mit 3 weiteren behinderten Mitarbeitern bei der Wiederaufbereitung der angelieferten IT- Geräte zusammen.

Was waren die entscheidenden Beweggründe einen Menschen mit Behinderung einzustellen?

Unser Unternehmen wurde mit dem Ziel gegründet, in erster Linie fixe Arbeitsplätze für behinderte Menschen zu schaffen.

Wie gelang der Rekrutierungsprozess? Vermittlung durch AMS oder Sonstige?

Der Mitarbeiter wurde vom Projekt „ Autark" vermittelt. Der Prozess verlief problemlos und höchst zufriedenstellend. In Summe wurden von den vier derzeit bestehenden Arbeitsplätzen für behinderte Mitarbeiter drei von „Autark" vermittelt.

Welche begünstigenden oder hinderlichen Faktoren gab es beim Arbeitsbeginn?

Begünstigende Faktoren: Unkomplizierte Arbeitserprobung vor Beginn des DV
Hinderlich: Dass die Wiedereingliederungsbeihilfe, ausbezahlt durch AMS, erstens von der Höhe her sehr überschaubar war und zweitens nach Ablauf der Förderperiode nicht beim AMS sondern beim Bundesozialamt angesucht werden muss.

Wenn es Stolpersteine gab, wie wurden diese beseitigt?

Es gab keine.

Waren spezielle Ausbildungsmaßnahmen erforderlich?

Unsere Arbeitsprozesse sind schnell erlernbar und benötigen keine zusätzlichen
Ausbildungsmaßnahmen.

Wurden externe Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch genommen und wenn ja, welche?

Es waren keine erforderlich.

Was hat letztendlich dazu beigetragen, dass Herr/Frau X nach wie vor in Ihrem Unternehmen tätig ist?

Die Qualität seiner Arbeit ist hoch. Dazu kommt seine Teamfähigkeit.

Was würden Sie als Unternehmer, anderen Unternehmen an Lernerfahrungen/Empfehlungen mitgeben?

Die Zusammenarbeit mit behinderten Mitarbeitern kann sehr gut funktionieren, wenn man sie entsprechend ihren Möglichkeiten beschäftigt. Ein wichtiger Punkt ist der Aufbau der Teams, also das Zusammenspiel zwischen behinderten und nicht behinderten Mitarbeitern.