Best Practice Beispiel

MitarbeiterInnen im Logistikzentrum

Die dm drogerie markt GmbH in Enns idendifiziert geeignete Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und schreibt diese aus.

Kurze anonyme Beschreibung der MitarbeiterIn mit Behinderung

dm drogerie markt GmbH in Enns hat mehrere MitarbeiterInnen mit Behinderungen beschäftigt und integriert laufend diese Zielgruppe.

Durch das Projekt „MitarbeiterInnen mit Behinderungen im VZ Enns" wurde gezielt dieser Fragestellung nachgegangen.

Firmenbeschreibung

dm drogerie markt GmbH betreibt in Enns das Logistikzentrum (Verteilzentrum – VZ), in dem 620 MitarbeiterInnen (hoher Frauenanteil) beschäftigt sind. 22 MitarbeiterInnen haben einen Feststellungsbescheid. Kontaktpersonen bei dm in Enns: Mag. Elmar Riepl und Christine Ecker (BR).

Arbeitsplatzbeschreibung

Logistik – Warensortierung-/lagerung-/disposition

Was waren die entscheidenden Beweggründe, einen Menschen mit Behinderung einzustellen?

Das Unternehmen möchte bewusst MitarbeiterInnen mit Behinderungen eine Chance geben, da langjährige Beschäftigte gesundheitliche Einschränkungen erleiden. Zudem sollte der Pool an interessierten BewerberInnen um die Gruppe der gesundheitlich Beeinträchtigten bzw. älteren MitarbeiterInnen erweitert werden.

Wie gelang der Rekrutierungsprozess? Vermittlung durch AMS oder Sonstige?

Ausschreibung und Vorauswahl übernahm das Unternehmen direkt unter Beratung durch das Betriebsservice|Koordinierungsstelle Arbeitsfähigkeit erhalten. Es wurden bewusst Stellen für MitarbeiterInnen mit Behinderungen identifiziert bzw. geschaffen und ausgeschrieben.

Waren spezielle Ausbildungsmaßnahmen erforderlich?

Nein

Wurden externe Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch genommen und wenn ja, welche?

Die Betriebsräte binden bei Beschäftigen mit Behinderungen aktiv die Arbeitsassistenzen ein. Das Betriebsservice|Koordinierungsstelle Arbeitsfähigkeit erhalten begleitete das Projekt „MitarbeiterInnen mit Behinderungen im VZ Enns" und erarbeitete konkrete Maßnahmen, die auch umgesetzt wurden. Zudem wurde fallbezogen begleitet (z.B. bei Lohnförderungen).
Insbesondere hervorzuheben ist, dass bei der Aufstockung des Bürotraktes explizit auf die Einhaltung eines hohen Barrierefrei-Standards geachtet wurde – dies war ein Ergebnis des Projekts.

Was hat letztendlich dazu beigetragen, dass Herr/Frau X nach wie vor in Ihrem Unternehmen tätig ist?

Im Unternehmen sind mehrere MitarbeiterInnen mit Behinderungen beschäftigt und werden auch explizit aufgenommen. Z.B. wurde ein/e RollstuhlfahrerIn für den Bürobereich gesucht und auch gefunden.

Was würden Sie als Unternehmer, anderen Unternehmen an Lernerfahrungen/Empfehlungen mitgeben?

Betriebsservice | Koordinierungsstelle "Arbeitsfähigkeit erhalten" für die Projektbegleitung sowie strategische Ausrichtung.

Arbeitsassistenzen für die Unterstützung der MitarbeiterInnen.

Externe Dienstleister für die Barrierefreiheits-Analyse.