Best Practice Beispiel

Servicetechniker

Herr P. Z. (geb. 1976) ist seit August 2010 Servicetechniker für Torantriebstechnik beim Unternehmen Anton Steinbichler. Der Arbeitgeber beschreibt Herrn Z., der unter einer krankheitsbedingten, körperlichen Einschränkung leidet, als äußerst ambitionierten Mitarbeiter. Das Unternehmensservice Wien war beratend tätig und begleitete den Einstellungsprozess. 

Arbeitsplatzbeschreibung

Der Mitarbeiter P. Z. ist seit August 2010 im Unternehmen Anton Steinbichler als Servicetechniker im Ausmaß von 40 Wochenstunden unbefristet beschäftigt. Seine Aufgaben umfassen den Einbau und das Service von Toranlagen inklusive Antriebstechnik.

Firma

Das Unternehmen Anton Steinbichler wurde 2001 als Einzelunternehmen gegründet und spezialisierte sich im Bereich Planung, Einbau und Service von Torantrieb und Toranlagentechnik. Derzeit sind 4 Personen im Betrieb tätig, davon 3 Personen im technischen und eine Person im administrativen Bereich.

Planung und Umsetzung 

Herr P. Z. leidet an einer Erkrankung des Stützapparates und wird nach den Kriterien des Bundesbehinderteneinstellungsgesetzes (BEinstG) zum Kreis der „begünstigten Behinderten“ gezählt. Der Servicetechniker mit Berufserfahrung, der aufgrund einer Betriebsschließung seinen ehemaligen Job verlor, bewarb sich bei der Firma Steinbichler.

Das Unternehmen nahm vor der Entscheidung die Beratung des Unternehmensservices Wien in Anspruch. Nach Klärung der offenen Fragen in Bezug auf die Einstellung eines begünstigten behinderten Mitarbeiters festigte sich der Entschluss von Herrn Steinbichler  Herrn Z. als Servicetechniker unbefristet einzustellen. Aufgrund der körperlichen Einschränkungen ist es P. Z. nicht möglich alle mit der Stelle als Servicetechniker verbundenen Tätigkeiten auszuführen. Diesbezüglich wird seitens des Unternehmens Rücksicht genommen. Körperlich schwere Arbeiten werden von beziehungsweise gemeinsam mit Kollegen erledigt.

Unterstützung

Das Unternehmen Steinbichler nahm Kontakt mit dem Unternehmensservice Wien auf und wünschte Unterstützung bei der Klärung von behinderungsspezifischen Fragestellungen (z.B.: Förderungen, Kündigungsschutz, Sonderurlaub, Kuraufenthalte, etc.), da das Unternehmen über keine Erfahrungen bei der Integration von Menschen mit Behinderung verfügte.

Vom Unternehmen wurde ein zusätzlicher Seitenspiegel fürs Firmenauto angekauft. Darüber hinaus waren keine Anpassungen notwendig.

Eine finanzielle Förderung (Eingliederungsbeihilfe) wurde beim AMS Wien beantragt und zugesagt.

Entwicklungspotential

Der Arbeitgeber möchte Herrn Z. einen langfristigen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen und auch in Zukunft auf die mit der Behinderung verbundenen Herausforderungen eingehen.

Herr Z. zeichnet sich in seiner Arbeit durch Zuverlässigkeit und gewissenhaftes Arbeiten aus. Der Firmenchef betont: „P. Z. ist willig, mehr als willig! Ein ambitionierter Mitarbeiter. Ich bin einfach zufrieden mit ihm.“

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