Best Practice Beispiel

Statistikerin

Frau Dr. N. L. (geb. 1958) ist seit 1994 in der Abteilung Statistik des Landes Oberösterreich als Vollzeitkraft und Expertin im Bereich "Bevölkerung und Soziales" beschäftigt. Aufgrund ihrer Gehörlosigkeit erfolgt die Kommunikation über Lippenlesen, E-Mail oder Fax.

Arbeitsplatzbeschreibung

Die Vertragsbedienstete arbeitet im Bereich „Bevölkerung und Soziales“ für die Abteilung Statistik des Landes Oberösterreich. Voraussetzung für den Beruf ist eine qualifizierte statistische Ausbildung und gutes Zahlenverständnis für die Interpretation von Daten.

Zu den Arbeitsfeldern der Sozialwissenschaftlerin Dr. L. gehören Familienstatistik, statistische Bevölkerungsanalysen sowie Spezialprojekte.

Firma

Die Abteilung Statistik des Landes Oberösterreich erfasst die Daten zur Bevölkerung und die demografischen Daten des Bundeslandes Oberösterreich in Zahlen und Tabellen und bearbeitet statistische Auftragsprojekte für verschiedene Institutionen.

Planung und Umsetzung

Frau Dr. N. L. ist 1958 geboren und nahezu gehörlos. Nach ihrem Studium der Soziologie an der Johannes Kepler Universität richtete sie sich 1994 mit einer Initiativbewerbung an das Land Oberösterreich.

Seit 1994 war Frau Dr. N. L. als Vertragsbedienstete beim Land Oberösterreich in vollem Stundenausmaß beschäftigt. Nach der Geburt ihres Kindes und der darauf folgenden Karenzzeit reduzierte sie ihre Arbeitszeit auf 28 Stunden.

Unterstützung

Für die Einstellung fielen außer einer unterstützenden Betreuung seitens einer Arbeitskollegin keine Aufwendungen an.

Lippenlesen sowie E-Mail und Fax verbessern die Kommunikationsmöglichkeiten. In der Anfangsphase arbeitete Frau Dr. L. in einem Projektteam, das maßgeblich den Einstieg erleichterte und als Unterstützung für Frau L. diente.

Entwicklungspotential

Der Sozialwissenschafterin N. L. kommt mittlerweile im Gebiet der Bevölkerungsstatistik und Bevölkerungsprognosen eine Expertenfunktion zu.

Aufgrund ihrer netten und freundlichen Art und ihrer guten Fachkenntnisse schätzt man Dr. L. als wertvolle Kollegin und Mitarbeiterin.

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