Best Practice Beispiel

Transportunternehmer

Herr U. K. (geb. 1965) befördert seit 2002 Personen als selbständiger Unternehmer im Auftrag der Postbus GmbH. Aufgrund der behindertengerechten Ausstattung seines Personentransporters und der Unterstützung des AMS konnte Herr K. eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen.

Arbeitsplatzbeschreibung

Als selbständiger Gewerbetreibender versorgt der Unternehmer den Personenverkehr im Auftrag der Postbus GmbH mit einem allradbetriebenen Kleinbus. Die Route wird nach fixem Fahrplan drei Mal täglich passiert.

Firma

Im Auftrag der Postbus GmbH befördert der selbstständig Gewerbetreibende U. K. Personen, hauptsächlich SchülerInnen, zwischen Pfuns bzw. Spiss im Tiroler Oberland und Samnaun in der Schweiz.

Planung und Umsetzung

Herr U. K. (geb. 1967) hat eine Lähmung des linken Beines und ist dadurch stark gehbeeinträchtigt.

Als Partner wünschte sich die Postbus GmbH eine Person aus der Gegend. Aufgrund des geringen Umfanges des Auftrags war eine Ausschreibung nicht notwendig. Von der Postbus GmbH übernahm Herr K. die Geschäftsbedingungen seines Vorgängers.

Er schaffte aus Eigenmitteln einen Personentransporter mit behindertengerechter Ausstattung an und absolvierte das Gründerprogramm des AMS. Seit 1. April 2002 ist Herr K. als Transportunternehmer selbstständig tätig.

Unterstützung

Im Rahmen des Gründerprogrammes, das in vier Phasen absolviert wurde, begleiteten das AMS und eine Unternehmensberatungsfirma Herrn K. auf seinem Weg in die Selbständigkeit.

Das AMS unterstützte die organisatorische Unternehmensgründung und förderte Herrn U. K. während der Vorbereitungsphase sowie in der Durchführung der Gründung auch finanziell. Für ein halbes Jahr finanzierte die Gründerbeihilfe einerseits Herrn K’s Lebensunterhalt, andererseits den Mindestbeitrag zur Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft.

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