Best Practice Beispiel

Vertragsbedienstete

Frau T. H. (geb. 1983) ist seit 2002 in der Bezirkshauptmannschaft Kufstein in Tirol auf Vollzeitbasis beschäftigt. Das AMS finanzierte die einmonatige, unverbindliche Arbeitserprobung, die im Anschluss zu einem unbefristeten Dienstverhältnis führte. Durch die barrierefreie Gestaltung der Arbeitsumgebung kann Frau H., die einen Rollstuhl benützt, ihre Aufgaben eigenständig durchführen.

Arbeitsplatzbeschreibung

Das Tätigkeitsfeld der Sachbearbeiterin umfasst den Parteienverkehr sowie die selbstständige Bearbeitung der laufenden Anfragen und Anträge. Die Handelsschulabsolventin T. H. ist seit 2002 unbefristet bei der Bezirkshauptmannschaft Kufstein beschäftigt. Sie konnte bereits in mehreren Abteilungen Erfahrungen sammeln. Seit Dezember 2010 arbeitet sie im Umweltreferat.

Firma

Die Bezirkshauptmannschaft Kufstein im Tiroler Unterland ist erste Ansprechstelle für die behördlichen Anliegen der BürgerInnen. Die Ämter sind verteilt in zwei barrierefrei zugänglichen Häusern.

Planung und Umsetzung

Frau T. H. wurde 1983 mit der Stoffwechselerkrankung Glasknochen geboren und benützt einen Rollstuhl. Frau H. hat absolvierte eine Handelsschule und machte nach ihrem Handelsschulabschluss 2001 den Europäischen Computerführerschein.

Sie bewarb sich selbstständig bei der Bezirkshauptmannschaft. Die erfolgreiche Arbeitserprobung im Mai 2002 führte ab 17. Juni 2002 zu einem festen Dienstverhältnis.

Seit Juli 2003 ist T. H. Ansprechperson und Servicestelle für BürgerInnen mit Behinderungen am Amt. 2004 hat Frau H. die Dienstprüfung abgelegt. Die Mitarbeiterin Frau H. konnte bereits in mehreren Abteilungen Erfahrungen sammeln und arbeitet seit Dezember 2010 im Umweltreferat.

Unterstützung

Da AMS finanzierte die einmonatige Arbeitserprobung.

Das Referat „Innerer Dienst“ der Bezirkshauptmannschaft Kufstein organisierte und finanzierte einen höhenverstellbaren Tisch mit fachlicher Hilfe von Frau H. und einem Büromöbelexperten. Der jeweilige Referatsleiter des Grundverkehrs und der Zulassungsstelle/Kfz-Servicestelle schulten die neue Dienstnehmerin ein.

Entwicklungspotential

Die Anstellung von H. ist, laut dem Bezirkshauptmann, „ein Erfolg auf der ganzen Linie“. KundInnen und KollgInnen sind sehr begeistert von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Dienstnehmerin am Telefon und im Parteienverkehr.

Frau H. absolviert derzeit an der Akademie für Lebens- und Sozialberatung in Innsbruck eine persönliche Fortbildung. In Zukunft möchte sie als Lebens- und Sozialberaterin nebenberuflich tätig sein.

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