Best Practice Beispiel

Verwaltungsassistentin an der "Hunderezeption"

Frau D. T. (geb. 1991) arbeitet seit Mai 2012 Vollzeit im Tierschutzkompetenzzentrum (tiko) Kärnten. Sie hat ihre Lehre zur Bürokauffrau Anfang 2012 beendet.  Im tiko Kärnten sind im Durchschnitt 500 Tiere aus dem gesamten Bundesland Kärnten untergebracht. Die körperlich beeinträchtigte Mitarbeiterin hat einen umfangreichen Tätigkeitsbereich, wobei ihr Arbeitsplatz die „Hunderezeption“ ist. Frau T. erfreut sich hoher Beliebtheit unter ihren KollegInnen.

Arbeitsplatzbeschreibung

Die Aufgaben von Frau T. sind sehr umfangreich. Sie ist im Tierschutzkompetenzzentrum für die Hunderezeption zuständig. Die im Tierheim untergebrachten Hunde haben bis zu ihren zukünftigen neuen BesitzerInnen Paten und Patinnen. Diese PatInnen betreut T. an der Hunderezeption. In ihren Aufgabenbereich fällt auch die Betreuung des Zeitverwaltungssystems. Sie berechnet für jede/n einzelne/n Mitarbeiter/in die Stunden. Darüber hinaus verwaltet sie die Datenbank, in der sie entlaufene und zugelaufene Hunde aufnimmt.

Firma

Der Landestierschutzverein Kärnten wurde schon im Jahr 1873 gegründet. Er zählt heute zu einer der größten Tierschutzorganisationen Österreichs. Seit 1950 betreibt der Tierschutzverein eine Tierrettung und ein Tierheim. 2011 wurde in Klagenfurt das Tierschutzkompetenzzentrum Kärnten (tiko) eröffnet. Hier werden im Durchschnitt rund 500 Tiere aus dem gesamten Bundesland Kärnten untergebracht.

Planung und Umsetzung

Seit ihrer Geburt (1991) leidet Frau T. unter der Krankheit Spastik. Dadurch ist sie körperlich eingeschränkt und bei längeren Wegstrecken auf einen Rollstuhl angewiesen.

D. T. begann im April 2009 eine Lehre bei autArk Kärnten zur Bürokauffrau. In ihrem letzten Lehrjahr bekam sie eine Stelle im Tierschutzkompetenzzentrum (tiko), das eng mit autArk Kärnten zusammen arbeitet, angeboten. Sie beendete die Lehre schließlich  und hat nun eine fixe Stelle an der Hunderezeption. 

Da Frau T. schon sehr gute Kenntnisse im Bereich der Verwaltung hatte, war sie für die Stelle gut qualifiziert und bekam im Mai 2012 den Job an der Hunderezeption.  Zuvor hatte sie ein Probemonat zu absolvieren.

Unterstützung

Es wurde ein Lohnkostenzuschuss beim Sozialministeriumservice (vormals Bundessozialamt) beantragt.

Entwicklungspotential

T.s Vorgesetzte ist überzeugt davon: „Tiere sind bessere Menschen“ und Frau D .T. „ist in manchen Situationen beholfener als alle anderen, beispielsweise bei der Bändigung junger Katzen“. Aber auch im Umgang mit ihren ArbeitskollegInnen wird D. T. sehr geschätzt. Aus dem zuvor eher schüchternen Mädchen ist eine junge, selbstbewusste Frau geworden, die ihre Arbeit an der Hunderezeption hervorragend meistert.

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