Best Practice Beispiel

Zimmerer

Ein Zimmerer ergreift nach einem Unfall die zweite Chance bei seinem früheren Arbeitgeber in einem neuen Bereich tätig zu sein.

Kurze anonyme Beschreibung des Mitarbeiters mit Behinderung

Herr X war vor 10 Jahren (2006) als Lehrling in unserem Betrieb tätig. 2007 hatte er einen Verkehrsunfall mit schwersten Verletzungen.

Firmenbeschreibung

Zimmereibetrieb

Arbeitsplatzbeschreibung

Firmengelände. Da Herr X aufgrund seiner Behinderung bei Montagearbeiten für Dachstühle und dergleichen nicht einsetzbar ist, beschränkt sich seine Tätigkeiten auf Anstricharbeiten, Aufräumarbeiten, Lagerverwaltung und dergleichen.

Was waren die entscheidenden Beweggründe einen Menschen mit Behinderung einzustellen?

Während seiner medizinischen Rehabilitation hatte Herr X ständig Kontakt zu unserer Firma und den Wunsch wieder bei uns tätig zu sein.

Wie gelang der Rekrutierungsprozess? Vermittlung durch AMS oder Sonstige?

Persönliche Gespräche mit Herrn X, Rettet das Kind, AMS

Welche begünstigenden oder hinderlichen Faktoren gab es beim Arbeitsbeginn?

Herr X musste sich seiner Behinderung erst bewusst werden und dass er seinen angestrebten Beruf als Zimmerer nicht mehr ausführen kann.

Wenn es Stolpersteine gab, wie wurden diese beseitigt?

Herr X war der Meinung, ohne Integration, in der Privatwirtschaft eine Chance zu haben.

Waren spezielle Ausbildungsmaßnahmen erforderlich?

Nein.

Wurden externe Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch genommen und wenn ja, welche?

Förderung AMS, Förderung Land

Was hat letztendlich dazu beigetragen, dass Herr/Frau X nach wie vor in Ihrem Unternehmen tätig ist?

Um Herrn X eine Perspektive zu geben und dass Menschen mit Behinderung sehr wohl das Recht auf einen Platz in der Gesellschaft haben.