Chancen & Nutzen

Die Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung auch in Beschäftigung und Beruf ist ein wichtiges EU-Ziel und Schwerpunkt der österreichischen Politik. Unternehmen haben längst erkannt, dass es heute nicht genügt, gute Produkte herzustellen bzw. anzubieten.

Moderne und erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich u.a. durch folgende Merkmale aus:

  • Weltoffenheit
  • sozial ausgerichtetes Denken
  • Umweltsensibilität
  • kulturelle Aufgeschlossenheit
  • Diversity-Management: Vielfalt an Ideen und Zielen.

Die Unterstützung sozialer und kultureller Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Betriebes stärkt die Motivation der MitarbeiterInnen und hebt das Image. Eine sehr konkrete Aktivität ist die Beschäftigung behinderter Menschen. Die Produktivität und die Einsatzmöglichkeiten von behinderten Menschen konnten in den letzten Jahren durch technische Arbeitshilfen sowie die Serviceleistungen der Arbeitsassistenz beträchtlich angehoben werden.

Gründe für die Beschäftigung

Es gibt eine Reihe an Argumenten, die für die Einstellung von Menschen mit Behinderung sprechen:

  • Soziale Verantwortung und gesellschaftspolitischer Auftrag
  • Imageverbesserung des Betriebes und Gewinn an Attraktivität für neuen KundInnenkreis
  • Positive Wahrnehmung Ihres Unternehmens in der Öffentlichkeit
  • Gewinn motivierter, qualifizierter und engagierter MitarbeiterInnen
  • Verbesserung der sozialen Kompetenzen im gesamten Unternehmen
  • Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen
  • Finanzielle Förderungen (durch Sozialministeriumservice, AMS, Länder, Sozialversicherungsträger etc.)
  • Professionelle und kostenlose Vorauswahl Ihres Personals (Unternehmerservice)

Argumente für die Beschäftigung zeigen unsere Best Practice Beispiele

Diversity-Management

Einige von der EU geförderte Initiativen beschäftigen sich mittlerweile mit dem Aspekt des Diversity Managements. Die Vielfalt an Menschen und deren Ideen und Werte für ein Unternehmen zu nützen, wird in unserer heutigen Welt immer wichtiger. Managing Diversity fördert die Vielfalt, hilft Spannung zwischen den KollegInnen zu lösen, beseitigt Kommunikationsprobleme und führt dadurch auch zu einer Verbesserung des Gesamtergebnisses im Unternehmen.

http://www.stop-discrimination.info

Behindertengleichstellungsgesetz

Mit dem Behindertengleichstellungsgesetz 2005 und den Änderungen in bereits bestehenden Gesetzen, wie etwa dem Behinderteneinstellungsgesetz wurde festgehalten, dass Menschen mit Behinderung eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und in der Arbeitswelt zu ermöglichen und ein selbstbestimmtes Leben zu gewährleisten ist.

Ziel der Projektpartner

Ziel der Projektpartner von Arbeit und Behinderung bei der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung ist deren Teilhabe am Arbeitsleben im Rahmen von sozialversicherungsrechtlich abgesicherten Arbeitsverhältnissen oder einer selbstständigen Erwerbstätigkeit als UnternehmerIn.

Dabei haben die Schaffung und die Sicherung von Arbeitsplätzen gleichen Stellenwert, so dass sowohl der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Schaffung von Zugängen zum ersten Arbeitsmarkt, als auch der präventiven Sicherung bestehender Arbeitsplätze größte Bedeutung zukommt.

Im Zuge des Integrationsgedankens (Eingliederung in den Arbeitsmarkt) sollte auch auf die beträchtlichen "Human Resources", welche die Arbeitslosen mit Behinderung darstellen, zurückgegriffen werden.