4. Wer sind begünstigte behinderte Menschen?

Zum Personenkreis der begünstigten behinderten Personen zählen Menschen, die

  1. einen Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent haben,
  2. österreichische StaatsbürgerIn oder EU- beziehungsweise EWR-BürgerIn oder schweizer BürgerIn (deren Familienangehörige) oder Flüchtling, dem Asyl gewährt worden ist, solange dieser zum dauernden Aufenthalt im Bundesgebiet berechtigt ist oder für eine Person der über einen Aufenthaltstitel "Daueraufenthalt - EG" oder "Daueraufenthalt - Familienangehöriger" nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) verfügt oder für eine Person mit einem Aufenthaltstitel "Daueraufenthalt - EG" eines anderen Mitgliedstaates der EU, der eine Niederlassungsbewilligung nach dem NAG erteilt wurde, sind und
  3. über einen Feststellungsbescheid des des Sozialministeriumservices verfügen.

Wann wird der begünstigten Status nicht zuerkannt?

Bei Personen, die

  • in Ausbildung stehen (Ausnahmen: Lehrlingsausbildung, zum Krankenpflegedienst, Hebammenausbildung und berufsvorbereitende Beschäftigung nach Abschluss der Hochschulausbildung, z. B. RechtsanwaltsanwärterIn),
  • nicht in Beschäftigung sind (etwa bei Überschreitung des 65. Lebensjahres oder wegen der Art und Schwere ihrer Behinderung auch zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf einem „geschützten Arbeitsplatz“ oder in einem Integrativen Betrieb nicht in der Lage sind).

Bitte beachten Sie:

Der Schutz vor Diskriminierung aus dem Grund einer Behinderung gilt jedoch für alle Personen mit einer Behinderung. Der Status begünstigt ist nicht erforderlich.

Weiterführende Informationen auf unserer Homepage