Förderungen für ArbeitgeberInnen - Fördergeber Sozialministeriumservice

Lohnförderungen

Inklusionsbonus zur Einstellung von Lehrlingen mit Behinderungen

Mit dem Inklusionsbonus für Lehrlinge wird eine weitere Maßnahme des Inklusionspakets für Menschen mit Behinderungen umgesetzt. Der Inklusionsbonus unterstützt bestimmte Betriebe bei der Aufnahme von Lehrlingen mit Behindertenpass.

Diese Unterstützung ist während der gesamten Dauer der Lehrzeit möglich. Das Alter der Lehrlinge spielt keine Rolle. Die Höhe des Bonus richtet sich nach der jeweils gültigen Ausgleichstaxe und beträgt derzeit monatlich € 262.

Der Inklusionsbonus kann für Lehr- bzw. Ausbildungsverhältnisse, die mit 1. Juli 2019 beginnen, beantragt werden. Die Online-Antragstellung ist ab 1.Oktober 2019 beim Sozialministeriumservice möglich. Eine rückwirkende Auszahlung ist vorgesehen.

Mehr Information auf der Website des Sozialministeriumservice.

 

Inklusionsförderung/InklusionsförderungPlus

Hat ein Unternehmen für eine begünstigt behinderte Person (Grad der Behinderung von mindestens 50 vH) bereits eine Eingliederungsbeihilfe des Arbeitsmarktservice bezogen, ist im Anschluss daran eine Inklusionsförderung in der Höhe von 30 % des Bruttogehalts für einen Zeitraum von 12 Monaten möglich.

Nicht-einstellungspflichtige Unternehmen können eine Inklusionsförderung in der Höhe von 37,5 % des Bruttogehalts erhalten (InklusionsförderungPlus).

Weitergehende Informationen dazu finden im beiliegendem Infoblatt oder auf der Website des Sozialministeriumservice.

Infoblatt Inklusionsförderung/InklusionsförderungPlus 

 

Zuschüsse zu den Lohnkosten aufgrund von Leistungsminderung (Entgeltbeihilfe) 

Wenn bei einem begünstigten behinderten Menschen eine wesentliche Leistungsminderung auf seinem Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz besteht, die durch technische Arbeitshilfen nicht ausgeglichen werden kann, besteht für ArbeitgeberInnen die Möglichkeit, einen Zuschuss zu den Lohn- und Ausbildungskosten zu erhalten. Voraussetzung ist eine Leistungsminderung.

Zum Antrag

 

Zuschüsse zu den Lohnkosten bei Gefährdung des Arbeitsplatzes (Arbeitsplatzsicherungsbeihilfe)

Ist der Arbeits- oder Ausbildungsplatz einer Person mit Behinderung gefährdet, kann für die Zeit des Vorliegens der Gefährdung ein Zuschuss zu den Lohn- und Ausbildungskosten gewährt werden.

Zum Antrag

 

Arbeitsplatzbezogene Förderungen

Arbeitsplatzbezogene Förderungen sollen den Eintritt ins Erwerbsleben erleichtern und bestehende Arbeitsplätze erhalten und sichern.

Technische Arbeitshilfen

Zur Beschaffung und Instandsetzung von unmittelbar mit der Berufsausübung zusammenhängenden, die Behinderung ausgleichenden technischen Arbeitshilfen sowie zur Ausbildung im Gebrauch dieser Arbeitshilfen können die Kosten dafür bis zur vollen Höhe übernommen werden. Ebenso können zum Ausgleich behinderungsbedingter Leistungseinschränkungen oder zur Optimierung der Leistungsfähigkeit bauliche, technische und ergonomische Adaptierungsmaßnahmen bei bestehenden Arbeitsplätzen gefördert werden.

Zum Antrag: Technische Arbeitshilfen

Zum Antrag: Arbeitsplatzbezogene Förderungen

 

Adaptierung und Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen

Zur Schaffung neuer geeigneter Arbeits- oder Ausbildungsplätze gibt es Zuschüsse oder Sachleistungen, wenn Menschen mit Behinderung eingestellt oder zur Absolvierung einer Berufsausbildung aufgenommen werden oder das Beschäftigungsverhältnis eines Menschen mit Behinderung ohne Verwendung auf einem geeigneten Arbeitsplatz enden würde. ArbeitgeberInnen haben sich grundsätzlich in einem angemessenen Verhältnis an den Gesamtkosten zu beteiligen. Die Höhe der Förderung richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles.

Zum Antrag

 

Schulungskosten

Kosten für externe Schulungen, Weiterbildungen oder Arbeitserprobungen können zur Erlangung eines Arbeitsplatzes bzw. bei der Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit oder zur Sicherung eines Arbeitsplatzes übernommen werden, sofern sie nicht von anderen Kostenträgern (z. B. vom Arbeitsmarktservice) finanziert werden.

Zum Antrag

 

Gebärdensprachdolmetschkosten

Für Gehörlose und hochgradig Schwerhörige können Dolmetschkosten für berufliche Angelegenheiten übernommen werden. Dolmetschkosten für Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen können dann gefördert werden, wenn sie zur Erlangung oder Sicherung eines Arbeitsplatzes erforderlich sind.

Zum Antrag

 

Bitte beachten Sie:

  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf die genannten Förderungen.
  • Anträge müssen vor Realisierung des Vorhabens per E-Mail oder schriftlich mit den standardisierten, vom Sozialministeriumservice vorgegebenen Antragsformularen im Sozialministeriumservice eingereicht werden.