Unterstützung für Selbständige - Fördergeber Sozialministeriumservice

Förderungen für behinderte Unternehmer und Unternehmerinnen

UnternehmerInnen mit einem Grad der Behinderung von 50 % können zur Gründung einer selbständigen Erwerbstätigkeit und zur Abgeltung eines laufenden behinderungsbedingten Mehraufwands Zuschüsse erhalten.

Hilfe zur wirtschaftlichen Selbständigkeit

Bei der Gründung einer selbständigen Erwerbstätigkeit können Menschen mit Behinderung Zuschüsse gewährt werden.
Bedingungen sind, dass die wirtschaftliche Lage verbessert werden kann und die für die angestrebte Tätigkeit erforderlichen persönlichen, rechtlichen und fachlichen Voraussetzungen vorliegen und der Lebensunterhalt der Betroffenen und deren unterhaltsberechtigten Angehörigen sicher gestellt ist.

Zum Antrag

Förderungen bei behinderungsbedingten Mehraufwänden

... zur Sicherung bereits bestehender selbständiger Erwerbstätigkeiten von Menschen mit Behinderung.
Diese erhalten Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50%, die entweder

  • als Einzelunternehmer oder Einzelunternehmerinnen tätig sind oder
  • einen landwirtschaftlichen Betrieb führen und dort ausschließlich Familienmitglieder (im Sinne der Mitversicherung gemäß § 2 BSVG) beschäftigen oder den Betrieb (im Sinne von §§ 2a und 2b BSVG) gemeinsam führen.

Für diese Personengruppen gilt außerdem, dass:

  • sie nicht der Bilanzierungspflicht (im Sinne des § 189 Abs. 1 des Unternehmensgesetzbuchs (UGB) unterliegen oder von der Bilanzierungspflicht (gemäß § 189 Abs. 4 UGB) befreit sind
  • deren Jahresumsatz den erhöhten Schwellenwert (gemäß § 189 Abs. 2 Z 2 UGB) nicht überschreitet,
  • mit einem behinderungsbedingten Mehraufwand konfrontiert sind, der eine maßgeblichen Belastung für die unternehmerische Tätigkeit darstellt.

Das Vorliegen der Fördervoraussetzungen muss durch Unterlagen belegt werden.

Zum Antrag

Kleinstunternehmer und Kleinstunternehmerinnen

KleinstunternehmerInnen können zur Absicherung ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit anfallende Kosten notwendiger externer Schulungs- oder Weiterbildungsmaßnahmen ersetzt werden.
Nichtbehinderungsbedingte Schulungskosten können bis zu 50 % ersetzt werden.

 

Bitte beachten Sie:

  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf die genannten Förderungen.
  • Anträge müssen vor Realisierung des Vorhabens per E-Mail oder schriftlich mit den standardisierten, vom Sozialministeriumservice vorgegebenen Antragsformularen im Sozialministeriumservice eingereicht werden.