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Jede Abteilung braucht ein bisschen was von mir

Unbehindert arbeiten - Buchcover

„Ich will selbstbestimmt leben und die Dinge zuerst selbst probieren." Diese Haltung ist Bernd Veigl, der als dreijähriger Bub in den Fleischwolf gegriffen und die rechte Hand verloren hat. zur zweiten Natur geworden. „Ich schreibe zum Beispiel auf der Tastatur mit fünf Fingern schneller als so manche mit zehn Fingern." Ein Vorteil und eine gute Voraussetzung für seine Tätigkeit als Assistent der Projektleitung.

Doch der Weg dorthin war nicht einfach. Nach der Lehre zum Industriekaufmann in einem großen internationalen Unternehmen steht er vor der Frage, wie es weitergehen soll. Er kann nicht bleiben, es gibt keine freie Stelle für ihn. „Ich dachte mir damals, okay, ich habe eine Behinderung, ich bin arbeitslos und weiß eigentlich nicht, was ich machen soll. So bin ich als Klient zum ÖZIV gekommen." Wie Bernd Veigl von dieser Interessensvertretung von und für Menschen mit Behinderungen bei seiner Arbeitssuche unterstützt wurde, ist im Buch Unbehindert arbeiten nachzulesen, und zwar im Kapitel Jede Abteilung braucht ein bisschen was von mir.

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Veröffentlicht am 27.02.2020