Partner Statements

Mag. Beate Hartinger-Klein

Sozialministerin
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

Barrierefreie Teilhabe und individuelle Autonomie - auch am Arbeitsplatz

Ein Arbeitsplatz und das daraus erzielte Einkommen sind nicht nur die wichtigsten Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben, sondern auch für die umfassende barrierefreie Teilhabe in unserer Gesellschaft. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, die Arbeitsmarktsituation für Menschen mit Behinderungen nachhalatig zu verbessern und durch eine personalisierte Arbeitsmarktberatung weiterzuentwickeln.

Österreich setzt die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention konsequent um und hat im Rahmen des Nationalen Aktionsplan Behinderung (NAP) bereits zahlreiche Initiativen gesetzt, um die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen weiter zu verbessern. Diesen Weg werden wir auch im Arbeitsmarktbereich weiter fortsetzen und zusätzlich zu den bestehenden Beschäftigungsinitiativen einen besonderen Schwerpunkt auf die Schnittstelle zwischen Schule und Berufseinstieg legen.

Berufliche Integration ist in allen Arbeitsmarktbereichen möglich. Das zeigen die Erfolgsgeschichten, die auf arbeitundbehinderung.at abgebildet werden, ganz dutlich. Ich freue mich, dass viele Unternehmerinnen und Unternehmer sich schon jetzt für die Integration von Menschen mit Behinderung engagieren und mit ihren Erfahrungen dazu beitragen, Vorurteile weiter abzubauen.

Mag. Georg Kapsch

Präsident der
Industriellenvereinigung

Die Integration von Menschen mit Behinderung auf dem österreichischen Arbeitsmarkt ist nicht nur eine Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben von Menschen mit Behinderung sondern auch eine gesamtgesellschaftliche und wirtschaftspolitische Notwendigkeit.

Die Industriellenvereinigung setzt sich für Rahmenbedingungen ein, die Unternehmen bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung unterstützen  und Arbeitnehmerinnen sowie Arbeitnehmern die Aufnahme und den Erhalt von Beschäftigung ermöglichen.

Das Internet-Portal "Arbeit&Behinderung", das im Jahr 2002 auf Initiative der Industriellenvereinigung entstanden ist, soll mit zahlreichen Best-Practice Beispielen Unternehmen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ermutigen und dazu beitragen, eventuell vorhandene Skepsis und Vorurteile abzubauen. Umfassende rechtliche und praktische Informationen für Unternehmen rund um das Thema "Behinderung" werten dieses Internetportal zusätzlich auf.

Die Aufnahme von Menschen mit Behinderung kann gleichermaßen Chancen und Nutzen bieten: Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie für Unternehmen.

Dr. Harald Mahrer

Präsident der
Wirtschaftskammer Österreich

Die Wirtschaftskammer Österreich bekennt sich zu einer nachhaltigen Integration von behinderten Menschen in die Berufswelt. Die Inklusion in die Arbeitswelt ist für alle Menschen eine wesentliche Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft und ermöglicht ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben.

Damit das Sozialsystem solidarisch finanziert werden kann, müssen möglichst viele Personen am Arbeitsmarkt aktiv und damit Beitragszahler sein. Das gilt vor allem auch für Menschen mit Behinderung.

Eine Beschäftigung von Menschen mit Behinderung scheitert oftmals an Informationsdefiziten und fehlenden Erfahrungen. Wie die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in der Praxis erfolgreich gelingen kann zeigt diese Homepage mit vielfältigen Beispielen.

Gleichzeitig sind die Bereitstellung von Maßnahmen zur Sensibilisierung, Beratung und Unterstützung- sowie Förderangebote erforderlich um eine bestmögliche Integration zu gewährleisten. Gemeinsames Ziel ist es, Lösungen aufzuzeigen, wie inklusive Arbeitsbedingungen geschaffen und die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung forciert werden kann.