Partner Statements

Mag. Georg Kapsch

Präsident der
Industriellenvereinigung

Die Integration von Menschen mit Behinderung auf dem österreichischen Arbeitsmarkt ist nicht nur eine Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben von Menschen mit Behinderung sondern auch eine gesamtgesellschaftliche und wirtschaftspolitische Notwendigkeit.

Die Industriellenvereinigung setzt sich für Rahmenbedingungen ein, die Unternehmen bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung unterstützen  und Arbeitnehmerinnen sowie Arbeitnehmern die Aufnahme und den Erhalt von Beschäftigung ermöglichen.

Das Internet-Portal "Arbeit&Behinderung", das im Jahr 2002 auf Initiative der Industriellenvereinigung entstanden ist, soll mit zahlreichen Best-Practice Beispielen Unternehmen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ermutigen und dazu beitragen, eventuell vorhandene Skepsis und Vorurteile abzubauen. Umfassende rechtliche und praktische Informationen für Unternehmen rund um das Thema "Behinderung" werten dieses Internetportal zusätzlich auf.

Die Aufnahme von Menschen mit Behinderung kann gleichermaßen Chancen und Nutzen bieten: Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie für Unternehmen.

Dr. Christoph Leitl

Präsident der
Wirtschaftskammer Österreich

Sehr geehrte Wirtschaftstreibende,

Die Inklusion in die Arbeitswelt ist für alle Menschen eine wesentliche Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft und ermöglicht ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben. Menschen mit Behinderung wollen nicht als Objekte der Fürsorge, sondern als aktive Mitglieder der Gesellschaft wahrgenommen werden.

Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ist gesellschaftspolitisch wichtig, und für Arbeitgeber gerade auch im Sinne der Sicherung des Fachkräftebedarfs bzw. einer demografiefesten Personalpolitik betriebswirtschaftlich sinnvoll und volkswirtschaftlich notwendig. Vorurteile und Vorbehalte von Arbeitgebern und Mitarbeitern im Zusammenhang mit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung hängen oftmals mit mangelnder Information zusammen.

Konkrete Maßnahmen zur Sensibilisierung, Beratung und Unterstützung der Betriebe sind notwendig. Die Internetplattform www.arbeitundbehinderung.at richtet sich gezielt an Arbeitgeber und bereitet wichtige Informationen zur erfolgreichen Gestaltung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung auf. Kernstück sind zahlreiche Beispiele aus der Praxis, die konkret zeigen, wie die Inklusion in den Arbeitsmarkt gelingen kann und welche Unterstützungs- und Förderangebote zur Verfügung stehen.

Zudem umfasst die Homepage Kontaktadressen zu wichtigen Ansprechpartnern, Institutionen und Dienstleistern. Ziel ist es, Lösungen aufzuzeigen, wie inklusive Arbeitsbedingungen geschaffen und die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung vorangetrieben werden kann.

Alois Stöger

Sozialminister
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Selbstbestimmt leben durch Arbeit – die Vision einer inklusiven Gesellschaft!

Auf dem Arbeitsmarkt darf es keinen Unterschied machen, ob jemand eine Behinderung hat oder nicht – das ist die Vision eines inklusiven Arbeitsmarktes. Die Betroffenen werden so Wegbereiter einer inklusiven Gesellschaft im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention. Diese ist vom Selbstverständnis getragen, die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen – und dazu gehört vor allem Arbeit.

Die Webseite www.arbeitundbehinderung.at soll mit einer Vielzahl an positiven Beispielen in erster Linie ArbeitgeberInnen anspornen, gedankliche Barrieren abzubauen und den Schritt zu wagen, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Die Kooperationspartner dieser Webseite bemühen sich um günstige Rahmenbedingungen. Das Sozialministerium und die Sozialministeriumservicestellen in den Bundesländern fördern und unterstützen Beschäftigung und berufliche Integration auf umfangreiche Art und Weise.

Teilhabe am gesellschaftlichen, selbstbestimmten Leben durch Arbeit, soll und kann uns allen dabei helfen, die Vision einer inklusiven Gesellschaft Wirklichkeit werden zu lassen. Scheuen Sie sich also nicht davor, auch einen Beitrag zu leisten. Wagen Sie sich mit Ihren positiven Erfahrungen vor den Vorhang und helfen Sie mit Ihren ganz persönlichen Erfahrungen andere zu diesem Schritt zu motivieren. Frei nach dem Motto: „Tue Gutes und sprich darüber"!

Sozialminister Alois Stöger